Noch kein bisschen müde sind Prinz Lothar und Ute. Beim Besuch in der WZ-Redaktion zogen sie eine erste Bilanz.

Jecke Stimmung in der Redaktion: Die WZ spendierte dem Prinzenpaar die ersten zehn Kartons Pullmoll als Kamelle für den Zoch.
Jecke Stimmung in der Redaktion: Die WZ spendierte dem Prinzenpaar die ersten zehn Kartons Pullmoll als Kamelle für den Zoch.

Jecke Stimmung in der Redaktion: Die WZ spendierte dem Prinzenpaar die ersten zehn Kartons Pullmoll als Kamelle für den Zoch.

Stefan Arend

Jecke Stimmung in der Redaktion: Die WZ spendierte dem Prinzenpaar die ersten zehn Kartons Pullmoll als Kamelle für den Zoch.

Düsseldorf. Auf der Zielgerade vor Rosenmontag legten Prinz Lothar und Venetia Ute am Montag einen Zwischenstopp ein und kamen zu einem Besuch in die WZ-Redaktion an der Königsallee.

Während andere Prinzenpaare kurz vor den tolle Tagen doch manchmal erste Ermüdungserscheinungen zeigten, sind die beiden immer noch topfit. "Von mir aus könnten es auch noch drei Wochen bis Aschermittwoch sein. Nur die Stimme ist ein bisschen angeschlagen", sagte die etwas heisere Ute, "das kommt von den verrauchten Kneipen."

Ihr Prinz, der in den letzten Wochen nicht mehr zum Frühsport kam, hat einen anderen Jungbrunnen entdeckt: "Altbier. Normalerweise kann ich als Präsident kaum was trinken. Das Alt ist wirklich gut für die Stimme."

So gut, dass sogar trotz des prallvollen Termin-Kalenders abends weitergefeiert wird. Lothar: "Oft treffen wir uns noch in unserem Nachtquartier Piefedeckel, da schauen dann auch noch die Begleitung und die Prinzengarden vorbei. Wenn wir es ruhiger haben wollen, setzen wir uns im Hafen an die Hotelbar."

Ex-Prinz Jörg Weck standen die Tränen in den Augen

Viel Schönes haben Lothar und Ute in den vergangenen Wochen erlebt - aber manchmal gab es auch nachdenkliche Momente. Besonders gerührt waren beide, nachdem sie bei einem Auftritt in einem Altenheim dem ehemaligen Karnevalsprinzen Jörg Weck begegneten, der nach einem Schlaganfall im Rollstuhl sitzt, "Als ich ihm den Prinzenorden gab, standen ihm die Tränen in den Augen", erinnert sich Lothar an den bewegenden Moment. Das ging beiden unter die Haut.

Dabei empfinden Prinz und Venetia ihre Aufgabe durchaus unterschiedlich. Während Lothar die Besuche in Altenheimen besonders nahe gehen, war Venetia Ute beim Besuch in der Uni-Kinderklinik sehr gerührt.

Einig sind sich die beiden bei den schönsten Momenten. Da sprudelt es aus Lothar und Ute nur so heraus, vom Empfang bei der KG Regenbogen über den Kinder-Karneval in Lörick, bis der Prinz dann feststellt; "Eigentlich gab’s keinen Termin, wo wir nicht wieder hingehen würden." Mit einem dreifachen Helau bedankte sich das Prinzenpaar für die Berichterstattung in der WZ.

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