An der Rheinpromenade feuerte Joachim Meisner die Düsseldorfer an.

Düsseldorf. Mit einem großen Open-Air-Gottesdienst vor gut 1000 Zuhörern ist die Missionale am Montag in Düsseldorf auf der Rheinuferpromenade eröffnet worden. Bei strahlendem Sonnenschein hielt der Kölner Erzbischof, Kardinal Joachim Meisner die Predigt.

Das Motto der elftägigen katholischen Initiative, "Öffnet die Türen für Christus", sei ein Gebot der Stunde hier in Düsseldorf, sagte Meisner: "Die Kirche ist keine geschlossene Gesellschaft, sondern das Haus für alle. Auf ihrem Portal steht nicht: ,Vorsicht, bissiger Hund!’, sondern ,Herzlich Willkommen’".

Die Stadt Düsseldorf könne das Urerlebnis von menschlicher Nähe und gemeinschaft, aber auch von Anonymität und Vereinsamung vermitteln. "Nun sind wir an der Reihe. Die Missionale beginnt, die Türen werden geöffnet. Gehen wir über die Schwellen unserer Kirchen auf die Straßen unserer Stadt", rief Meisner den Gläubigen zu.

Wie stark die Kirche in Düsseldorf sei, könne nur Gott beurteilen. Einen Wunsch aber äußerte auch der Kardinal: "Dass unsere Gemeinden in Düsseldorf ihren missionarischen Dienst für die Menschen vor Ort dynamisieren und intensivieren." Nun, genau darum geht es bei der Missionale, die - nach dem Vorbild von Wien, Budapest oder Lissabon - erstmals in Düsseldorf stattfindet.

Der Suitbertus-Schrein kam per Feuerwehrschiff aus Kaiserswerth

Begonnen hatte die Missionale Montagmorgen zunächst in Kaiserswerth. Hier wurde der kostbare Suitbertuis-Schrein aus der Suitbertus-Basilika geholt und per Feuerwehrschiff in die Altstadt gebracht. Bis zum Ende der Missionale an Fronleichnam bleibt er nun in der Maxkirche.

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