Buch von Annette Fimpeler über die Historie des Düsseldorfer Wahrzeichens.

Düsseldorf. Die Adresse vom Schlossturm ist den meisten Düsseldorfern so vertraut, dass ihnen die Kuriosität derselben gar nicht auffällt: Der Schlossturm steht am Burgplatz 30. Aber was stand denn nun am Düsseldorfer Rheinufer? Ein Schloss oder eine Burg? Auch solchen Fragen ist Annette Fimpeler nachgegangen: Sie ist Leiterin des Schifffahrtmuseums im Schlossturm - und hat jetzt ein neues Büchlein über das Gebäude geschrieben.

Büchlein deshalb, weil es sich nicht um eine umfangreiche und wissenschaftlich-trockene Aufarbeitung der Schlossturm-Geschichte handelt. Sondern um einen handlichen, schlanken Band mit vielen Bildern - zum Schmökern für jedermann. "Es war Zeit für ein Buch, das kurz, knackig die Geschichte des Wahrzeichens erzählt", erklärt Fimpeler. Gedacht ist es nicht zuletzt für die vielen Museums-Besucher, die nicht gleich eines der ausführlichen Standardwerke kaufen wollen.

Und so findet sich auf 64kompakten Seiten die spannende Geschichte des Schlossturms, der seit der Errichtung im 16. Jahrhundert mehrfach zerstört und wiederaufgebaut wurde. Und auch der Text vom Gassenhauer "Am alten Schlossturm" ist in dem Band zu finden.

Erschienen ist das Werk in der Radschläger-Reihe des Droste Verlags. Weitere Bände sind bereits in Vorbereitung: über die Düsseldorfer Häfen und die Köln-Düsseldorfer Rivalität.

Übrigens: Der Burgplatz heißt so, weil an dieser Stelle ab 1288 tatsächlich zunächst eine Burg errichtet wurde. Erst später - als Repräsentation immer wichtiger wurde - ist die Anlage nach und nach zu einem Schloss ausgebaut worden. Annette Fimpeler: "Der Düsseldorfer Schlossturm", 64 Seiten, 7,95 Euro, ISBN-Nr.: 978-3-7700-1342-5 RS

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