Frisch, gesund und schnell: Das versprechen die Schweizer Gastronomen von Marché, die jetzt am Airport kochen.

Marché-Chef Oliver Altherr vor der neuen Bar Hemmingway’s.
Marché-Chef Oliver Altherr vor der neuen Bar Hemmingway’s.

Marché-Chef Oliver Altherr vor der neuen Bar Hemmingway’s.

Arend

Marché-Chef Oliver Altherr vor der neuen Bar Hemmingway’s.

Düsseldorf. Ein eingeschweißtes Brötchen mit Schinken, dazu zwei Bier aus fast sauberen Gläsern. Anschließend fünf Minuten Schlange stehen, um einer halb ausgeschlafenen und schlecht gelaunten Bedienung zwölf Euro in die Hand zu drücken. So oder so ähnlich stellen sich viele Reisenden die Verpflegung am Flughafen vor. Schlecht, aber dafür teuer.

Das Gegenteil wollen die gut 120 Mitarbeiter von Marché den Passagieren von Dus-International anbieten. Seit Anfang des Monats sind die Schweizer mit acht so genannten Outlets am Flughafen. "Wir wollen die Frischesten sein", ist die Vision von Marché-Chef Oliver Altherr.

Der Praxistest zeigt, dass er davon gar nicht so weit entfernt ist, denn frischer als an Flugsteig C geht es kaum zu. Neben einer Gosch-Filiale (Fisch und Co.) ist dort das Marché-Restaurant mit eigener Bäckerei untergebracht. Brot, Brötchen, Gebäck und Kuchen werden vor den Gästen gebacken und von fröhlichen Mitarbeitern über die Theke gereicht. Das Stück Apfelkuchen gibt es für 2,80 Euro, eine Portion Focaccia für 2,50 Euro. Direkt neben der Bäckerei sind die Marktstände für das Frontcooking. Vegetarische und selbstgemachte Pasta wandern ebenso wie ein Rumpsteak für 8,90 Euro über den Tresen. Bratwurst: 3,50 Euro.

Die Preise am Flughafen sind vergleichbar mit denen in der Stadt

Von der Bäckerei beliefert wird auch das neue Chalet im öffentlichen Teil von Terminal A. Das Restaurant in Holzhaus-Optik ersetzt die Alu-Bar. Eine üppig belegte Tartine (Landbrot) kostet zwischen 5,50 und 7,50 Euro - weniger zahlt man für so etwas auch bei Edelbäckereien wie Le Pain Quotidien oder Bastians am Carlsplatz nicht. Gebacken wird auch in den Airport Arkaden bei Mövenpick Ice. Waffeln nämlich, in die das Eis wandert. Die Kugel für 1,50 Euro, frisch gebackene Crêpes mit Eis kosten 3,50 Euro.

Die Fraktion, der schon morgens ein Bierchen schmeckt, wird an der neuen Bar Hemingway’s in Terminal A ihre Freude haben. Die hat nämlich eine Terrasse für Raucher und zivile Preise. Den halben Liter Pils vom Fass gibt’s für 4,50, einen doppelten Espresso für 3,20 Euro.

48 Anlaufstationen gibt es am Flughafen für Essen und Trinken, neben Marché gibt es 13 weitere Betreiber. Darunter viele Ketten wie Starbucks, Kamps, Cafetiero oder McDonald’s. Für das gewünschte Lokalkolorit sorgen der Traditionsjapaner Kikaku, der Brauereiausschank Zum Schiffchen oder Leysieffer.

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