Trotzdem gibt es gegen den Meister zwei Niederlagen.

Zwei Spiele, zwei Niederlagen, aber keine schlechte Laune: Gab es am Samstagabend beim 1:6 (0:3, 1:1, 0:2) gegen den Deutschen Meister ESC Planegg-Würmtal noch eine Lehrstunde für die DEG-Frauen, so hatte das Eishockey-Team von Trainerin Miriam Thimm schnell gelernt. Am Sonntag hielt die DEG beim 2:3 (1:2, 0:0, 1:1) auf einmal gut mit.

„Am Samstag hatten wir das erste Drittel verpennt. Die Mädels waren überrascht vom Tempo,“ kommentierte Thimm die Lehrstunde, in der lediglich Vena Kanters in der 30. Minute zum 1:4 traf. „Heute wäre durchaus ein Punkt drin gewesen, natürlich war Planegg uns überlegen, aber wir haben gut dagegen gehalten“, trauerte die Trainerin den Möglichkeiten nach und sagte: „Wir müssen unsere Torchancen besser nutzen.“

Planegg kam zum Schrecken der DEG nach 23 Sekunden zum 1:0. Die schüttelte sich mal kurz durch und begann dann selbst, das Tor der Frauen aus Oberbayern zu bestürmen. Das führte durch Haley Mclean nach acht Minuten zum Ausgleich. Trotzdem ging es mit 1:2 in die Pause. Auch danach spielte die DEG gut mit, hatte im Mitteldrittel, das torlos blieb, viele Chancen. Und erst als Mclean in der 47. Minute auf die Strafbank musste, kam Planegg in Überzahl zum 3:1. Kaum war Mclean zurück, schaffte sie den Anschlusstreffer ebenfalls in Überzahl zum 2:3. In der Schlussminute nahm Miriam Thimm ihre Torhüterin Sally Klöser vom Eis, doch selbst mit sechs Feldspielerinnen wollte der Ausgleichstreffer nicht mehr gelingen. „Alles in allem bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft“, sagte die Trainerin.

Die DEG-Frauen verbleiben in der Bundesliga auf dem sechsten Rang und erwarten am kommenden Wochenende die Mannheimer Mad Dogs an der Brehmstraße, die punktgleich (sechs Zähler) mit der DEG Siebter sind. B.F.

© WhatsBroadcast

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