Durch 700 Ausbau-Maßnahmen soll in den nächsten Jahren ein attraktives Radhauptnetz entstehen.

verkehr
An Thementischen wurde am Montagabend in der Luisenschule über das Radhauptnetz debattiert.

An Thementischen wurde am Montagabend in der Luisenschule über das Radhauptnetz debattiert.

Melanie Zanin

An Thementischen wurde am Montagabend in der Luisenschule über das Radhauptnetz debattiert.

Düsseldorf. Die Ampel-Koalition hat sich ambitionierte Ziele gesetzt: Der Anteil des Radverkehrs am ganzen Verkehrsaufkommen soll laut Kooperationsvertrag auf 25 Prozent gesteigert werden. Aktuell liegt er bei etwas mehr als zwölf. Radhauptnetz nennt sich das, was das Radfahren in Düsseldorf attraktiver machen soll. „Das Netz ist das zentrale Projekt der nächsten Jahre“, sagt Verkehrsdezernent Stephan Keller. Das Rad sei klar das bevorzugte Verkehrsmittel der Zukunft.

Eine Fachgruppe hat dazu zunächst ein Wunschnetz erstellt, das die Stadtteilzentren mit klaren Radverkehrs-Achsen untereinander verbindet. Auf die Karte der bestehenden Radwege wurde das dann übertragen, „um festzustellen, wo noch Lücken bestehen“, sagt Keller. Der Ausbau dieser Radverbindungen ist das, was am Ende das Radhauptnetz ergeben soll.

„Wir sind gewillt, Autofahrern auf die Füße zu treten“