Kerstin Rapp-Schwan und Martin Rapp haben die Traditionskneipe an der Ackerstraße in Flingern übernommen.

Kerstin Rapp-Schwan und Martin Rapp haben die Traditionskneipe an der Ackerstraße in Flingern übernommen.
Enrico Wiltner (v.l.), Martin Rapp, Dörte Makulla und Kerstin Rapp-Schwan mit Hündin Paula vor dem „Beethoven“ an der Ackerstraße 106.

Enrico Wiltner (v.l.), Martin Rapp, Dörte Makulla und Kerstin Rapp-Schwan mit Hündin Paula vor dem „Beethoven“ an der Ackerstraße 106.

Sergej Lepke

Enrico Wiltner (v.l.), Martin Rapp, Dörte Makulla und Kerstin Rapp-Schwan mit Hündin Paula vor dem „Beethoven“ an der Ackerstraße 106.

Düsseldorf-Flingern. Vor 19 Jahren hatten Dörte Makulla und Elke Oberhemd das „Beethoven“ an der Ackerstraße übernommen. Die Pächterinnen zollten der Eckkneipe mit Tradition damals Respekt. Sie veränderten das Wohnzimmer der Flingeraner nur wenig. Jetzt haben die beiden Frauen ihr „Baby“ abgegeben. Seit dem 1. Januar haben Kerstin Rapp-Schwan und ihr Mann Martin Rapp sowie Enrico Wiltner als Geschäftsführer das „Beethoven“ übernommen. Und auch das erfahrene Gastronomenpaar geht behutsam mit dem beliebten Lokal um, Veränderungen gibt es kaum.

Im Herbst 2016 hatten Elke Oberhemd und Dörte Makulla ihren 25 Mitarbeitern erklärt, dass sie sich aus der Gastronomie zurückziehen wollten. Da hatten sie bereits in Meerbusch ihre Hundeschule „Republikhunde“ gegründet. „Wir haben unserem Team ein paar Wochen Zeit gegeben, doch keiner wollte das Beethoven übernehmen“, sagt Makulla, der es sehr schwer fiel, das gut laufende Lokal in andere Hände zu übergeben. Über einen Beethoven-Stammgast erfuhren dann Kerstin Rapp-Schwan und ihr Mann von der Möglichkeit, das Lokal in Flingern zu übernehmen. Die alten Pächterinnen und die neuen verstanden sich auf Anhieb, auch mit den Vermietern kam man schnell klar. „Wir haben die Stamm-Mannschaft übernommen“, sagt Rapp-Schwan.

Behutsame Veränderungen: W-Lan und Wickeltisch

Ihr und ihrem Mann gehören vier weitere Restaurants und Cafés in Derendorf, Pempelfort, in der Altstadt und in Neuss. Sie alle heißen „Schwan“, doch aus Respekt vor der Tradition wird das „Beethoven“ in Flingern seinen Namen behalten.

Auch die Möblierung und die Karte werden nur wenig verändert. „Natürlich bleiben die Ingwer-Möhrensuppe und die Salate“, sagt Rapp-Schwan. Aber nun wird es im „Beethoven“ auch Burger geben, mehr Teesorten und verschiedene Biere der Hausbrauereien.

Die Wände haben einen neuen Anstrich bekommen und eine Tapete. Alle Renovierungen werden im laufenden Betrieb oder nachts gemacht. Auch ein Wickeltisch (auf der Herren-Toilette) ist neu. Und in der Kneipe, die täglich von 10 Uhr bis Mitternacht geöffnet ist, gibt es jetzt auch W-Lan und Steckdosen für die Gäste.

All dies sind Neuerungen, mit denen Dörte Makulla gut leben kann. Sie wird noch öfter zurückkehren und meint: „Schließlich hat das Beethoven die tollste Sonnenterrasse in Flingern“,

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