Am Wochenende haben mehrere tausend Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung gemeinsam den Christopher Street Day gefeiert.

Düsseldorf. Strahlender Sonnenschein, laute Musik, Cocktails und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm - das sind die Zutaten für den 6. Düsseldorfer Christopher Street Day (CSD) am Johannes-Rau-Platz. Unter dem Motto "Is’ doch normal!" feiern mehrere tausend homo-, hetero- und bisexuelle Menschen am Wochenende friedlich miteinander. Zum Programm gehörte auch eine Parade auf der Königsallee.

Aufgetakelte Dragqueens, die mit Matrosen, Engeln und schüchternen Schulmädchen auf der Straße tanzen, gehören auch nicht gerade ins alltägliche Stadtbild. "Wir sind so normal und gleichzeitig individuell wie alle anderen Menschen auch", sagt Manuela Kilzer, Beisitzerin im Vorstand des CSD e.V. "Und wir gehören genauso zu Düsseldorf wie Fortuna-Fans und die Damen von der Kö." Der Verein wirbt für mehr Toleranz untereinander und gleiche politische Rechte für homosexuelle Menschen.

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