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Auch in Düsseldorf müssen sich die Menschen mit den winterlichen Bedingungen auseinandersetzen.

Auch in Düsseldorf müssen sich die Menschen mit den winterlichen Bedingungen auseinandersetzen.

Judith Michaelis

Auch in Düsseldorf müssen sich die Menschen mit den winterlichen Bedingungen auseinandersetzen.

Düsseldorf. Das befürchtete Verkehrschaos durch den neuerlichen Schneefall am Sonntag und in der Nacht zu Montag ist im Berufsverkehr ausgeblieben. Laut Polizei war die Lage auf den Straßen zwar angespannt, aber schlimmere Unfälle gab es nicht. Es blieb bei Blechschäden.

Mehrere Streichungen von Flügen gab es hingegen am Flughafen Düsseldorf. Das lag allerdings nicht an den hiesigen Wetterverhältnissen, sondern am Winterchaos anderswo - vor allem in Frankfurt, München, Paris und London. "Wir haben 22 Umläufe gestrichen", sagt Sprecher Christian Hinkel.

Das heißt: Flieger hätten aus den betroffenen Städten landen und wieder starten sollen, dadurch fielen dann direkt zwei Flüge aus. Es kamen also 44 Streichungen auf insgesamt 520 für diesen Tag geplante Flüge. Zwei Flugzeuge, die in Frankfurt hätten landen sollen, mussten nach Düsseldorf umgeleitet werden.

Daneben kam es am Morgen zu Verspätungen von bis zu 45 Minuten, weil die Enteisung von Fliegern Zeit in Anspruch nahm.

Die Feuerwehr musste ebenfalls zu Wintereinsätzen ausrücken. Konrekt: In den den letzten Tagen entfernte sie gefährliche Eiszapfen von Dächern am Barbarossaplatz, Reisholzer Straße, Gneisenaustraße, Adlerstraße, Oberbilker Allee, Kölner Straße, Herderstraße, Uhlandstraße, Kreuzstraße und  Hüttenstraße, damit diese nicht herabfallen und Menschen verletzen konnten. Am Kinderhilfezentrum Annastraße mussten die Zapfen in einer Länge von rund hundert Metern abgeschlagen werden, an der Fortunastraße immerhin noch von 15 Metern. Außerdem legten sich überall im Stadtgebiet Fußgänger auf rutschigem Untergrund flach. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht.

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