Tanne aus Norwegen,
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Judith Michaelis

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Düsseldorf. Traditionell steht sie in der Advents- und Weihnachtszeit vor dem Rathaus: die Weihnachtstanne. Nobert Czerwinski, Sprecher der Grünen-Fraktion, aber sagt: „Es ist jetzt ein guter Zeitpunkt, den Baum dort nicht mehr aufzustellen.“

Ihm schlägt heftige Empörung entgegen. Bis 2014 war die Rathaus-Tanne auf dem Marktplatz von der norwegischen Stadt Lillehammer gestiftet und aus Norwegen geliefert worden – eine Tradition, die sich 35 Jahre gehalten hatte. Im vergangenen Jahr wurde dann für 2000 Euro ein deutscher Baum auf den Platz gekarrt.

In Zukunft bräuchte dort keiner mehr stehen, ginge es nach Czerwinski: „Ich schließe mich einem Vorschlag der Baumschutzgruppe an.“ Die setzt sich für „lebende Weihnachtsbäume“ ein, sammelt dafür auch Spendengelder. „Wir als CDU sind strikt dagegen“, sagt CDU-Fraktionschef Rüdiger Gutt. Nehme man die Forderung ernst, dürfte auch niemand von den Grünen einen Weihnachtsbaum zu Hause haben.

Widerstand auch von der SPD. „Der Weihnachtsbaum gehört zum Weihnachtsmarkt. Und jetzt am Baum zu sparen - so dramatisch ist die Haushaltslage nun doch nicht“, sagt Fraktionschef Markus Raub (Archivfoto: JM). jpg

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