Ein Auto hat am Samstagmittag in der zweiten Tiefebene Feuer gefangen und für einen Großeinsatz in der Innenstadt gesorgt. Zwei Menschen wurden leicht verletzt.

Brand Carsch-Haus
Die Feuerwehr sperrte den Bereich rund um das Carsch-Haus.

Die Feuerwehr sperrte den Bereich rund um das Carsch-Haus.

Uwe-Jens Ruhnau

Die Feuerwehr sperrte den Bereich rund um das Carsch-Haus.

Düsseldorf. Mit einem Großaufgebot waren am Samstagmittag Feuerwehr und Polizei in der Innenstadt im Einsatz. In der zweiten Tiefebene der Garage des Carsch-Hauses brannte ein Fahrzeug, vermutlich ein Jaguar. Das Feuer wurde durch einen technischen Defekt ausgelöst und löste die Sprinkleranlage aus, automatisch wurde um 11.56 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Als die Wehrmänner vor Ort eintrafen, war die zweite Parkebene stark, die erste leicht verraucht. Zwei Menschen, die sich zum Zeitpunkt des Feuers in der zweiten Tiefebene aufgehalten hatten, wurden leicht verletzt, nachdem sie den beißenden Qualm eingeatmet hatten. Der Brandgeruch war auch in der Delikatessenabteilung des Carsch-Hauses wahrnehmbar. Die Geschäftleitung beschloss, diesen Verkaufsbereich umgehend mit einem Rolltor aus Metall abzuriegeln.

Die Kunden, die sich zu diesem Zeitpunkt noch in dem betreffenden Bereich aufhielten, wurden von Kaufhausmitarbeitern am den Ausgang Grabenstraße hinausgeführt. Das Amt für Lebensmittelschutz prüfte noch am Mittag, welche Nahrungsmittel entsorgt werden müssen. Ansonsten lief der Betrieb in dem Kaufhaus ganz normal weiter. Allerdings ließ die Polizei am Eingang Flingerstraße niemanden mehr die Treppen Richtung Kaufhaus herabgehen.

Die Straßen rund um den Bereich des Carsch-Hauses wurden großräumig abgesperrt, so dass sich der Verkehr staute. Auch die Straßenbahnlinien 715, 703, 706 und 712 in Richtung Bilk und Hauptbahnhof durften vorübergehend nicht durch die Kasernenstraße fahren, an der Haltstelle Heinrich-Heine-Allee stauten sich zahlreiche Wagen. Erst um 13.20 Uhr gab die Feuerwehr zumindest die Fahrt für die Straßenbahnen wieder frei.

Die Kunden, die ihre Wagen im Parkhaus abgestellt hatten, mussten sich in Geduld üben. Es blieb bis zum Nachmittag geschlossen. Nach Auskunft von Florian Wuster, Mitglied der Geschäftsführung des Carsch-Hauses, kostete die Kunden, die ihren Pkw zwangsläufig länger in der Garage stehen lassen mussten, das Parken nichts. Feuerwehrsprecher Hans Jochen Hermes rät, die Fahrzeuge möglichst kurzfristig durch die Waschanlage zu fahren, da die Rauchpartikel, die sich auf die Karosserie gelegt haben, den Lack beschädigen können. Gegen 14.15 Uhr zogen die letzten Einsatzkräfte ab.

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