Blaulicht SYB
$caption

$caption

dpa

Düsseldorf. Beamte der Bundespolizei kontrollierten im Düsseldorfer Hauptbahnhof am Donnerstag drei Männer, die alle zur Festnahme ausgeschrieben waren. Ein deutscher, ein afghanischer und ein algerischer Staatsangehöriger mussten nach der Kontrolle für insgesamt 428 Tage in einer Justizvollzugsanstalt ihre Strafen verbüßen.

Ein 34-jähriger Deutscher ging den Bundespolizisten am Nachmittag, um 17.45 Uhr, ins Netz. Gegen den Hildener bestanden zwei Vollstreckungshaftbefehle wegen mehrerer Schwarzfahrten mit der Bahn. Verurteilt wurde der Schwarzfahrer von der Staatsanwaltschaft Köln zu 256 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe oder 2560 Euro Geldstrafe. Ferner verhängte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf gegen den Mann eine Freiheitsstrafe von 72 Tagen oder eine Geldstrafe von 720 Euro.

Bei einer weiteren Überprüfung, um 22.05 Uhr, kam es zur nächsten Festnahme aufgrund eines Haftbefehls wegen eines Diebstahlsdeliktes. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf schrieb einen 19-jährigen Mann aus Afghanistan zu einer Geldstrafe von 900 Euro oder 90 Tagen Freiheitsstrafe aus. Der junge Mann wurde durch Beamte der Bundespolizei am Düsseldorfer Hauptbahnhof festgenommen.

Die Serie der Haftbefehle startete bereits in den Mittagsstunden mit einem algerischen Staatsangehörigen im Alter von 23 Jahren, der nach seinen Ausweispapieren kontrolliert wurde. Während der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass er ebenfalls aufgrund einer Leistungserschleichung zu einer Geldstrafe von 120 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 10 Tagen von der Staatsanwaltschaft Mannheim verurteilt wurde.

Alle Männer konnten die Geldstrafen nicht bezahlen und wurden in die nächste Justizvollzugsanstalt gebracht.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer