In der Nacht zu Mittwoch stoppte die Besatzung eines Streifenwagens den erfolglosen aber brutalen Beutezug eines 19-Jährigen.

Düsseldorf. Es ist die Horrorvorstellung für jeden Kioskbesitzer. Kurz vor Feierabend taucht plötzlich ein maskierter Mann auf und verlangt die Tageseinnahmen. Dies musste ein 56-jähriger Kioskbesitzer am Dienstagaabend in Flingern erleben. Gerade wollte er seinen Kiosk schließen, als plötzlich ein maskierter junger Mann vor ihm stand, die Einnahmen forderte und ihm Reizgas in die Augen sprühte.

Trotz der Angriffs wehrte sich der Geschäftsmann heftig. Mit einem Stuhl und einem Werbeschild schlug er den Räuber in die Flucht. Die herbeigerufene Polizei nahm sofort die Verfolgung auf und nur wenig später ergab sich eine neue Spur.

Ein Taxifahrer meldete einen Überfall ähnlichen Ablaufes ganz in der Nähe des Kiosks. Über die Taxizentrale hatte er einen Einsatz an der Eythstraße bekommen. Dort angekommen griff ihn der vermeintliche Kunde mit Reizgas und einer Stahlrute an und verletzte ihn. Doch der 61-jährige Taxifahrer wehrte sich heftig und rief laut um Hilfe, worauf der Angreifer die Flucht ergriff.

Wegen der guten Täterbeschreibung konnten die Polizisten den Täter nur wenige Meter weiter auf der Benzstraße festnehmen. Es handelte um einen um einen 19-jährigen polizeibekannten Intensivtäter. Erst einen Tag vorher war er aus der Untersuchungshaft, wo er wegen eines Einbruchs saß, entlassen worden. Wegen der beiden Überfälle wurde er direkt wieder dem Haftrichter vorgeführt. Bis zur nächsten Haftentlassung wird es nun wohl ein wenig länger.

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