Wie die Feuerwehr mitteilt erlebten die Einsatzkräfte zwar einen arbeitsreichen, aber gleichsam auch unspektakulären Jahreswechsel.
Wie die Feuerwehr mitteilt erlebten die Einsatzkräfte zwar einen arbeitsreichen, aber gleichsam auch unspektakulären Jahreswechsel.

Wie die Feuerwehr mitteilt erlebten die Einsatzkräfte zwar einen arbeitsreichen, aber gleichsam auch unspektakulären Jahreswechsel.

Sergej Lepke

Wie die Feuerwehr mitteilt erlebten die Einsatzkräfte zwar einen arbeitsreichen, aber gleichsam auch unspektakulären Jahreswechsel.

Düsseldorf. Wie die Feuerwehr mitteilt erlebten die Einsatzkräfte zwar einen arbeitsreichen, aber gleichsam auch unspektakulären Jahreswechsel. Die Einsatzzahlen liegen in der Silvesternacht (Zeitraum 31. Dezember 19 Uhr bis 1. Dezember 07.30 Uhr) insgesamt betrachtet auf Vorjahresniveau. Lediglich im Bereich der Feuermeldungen hat sich die Einsatzzahl von 35 auf 63 nahezu verdoppelt. 204 Mal rückte ein Rettungswagen aus, um einen Notfallpatienten medizinisch zu versorgen - bei Bedarf mit Unterstützung durch ein Notarzteinsatzfahrzeug. Die eigens eingerichtete Erste-Hilfe-Stelle in der Altstadt musste 28 Patienten versorgen, von denen 19 in ein Krankenhaus transportiert werden mussten. Das Rettungsdienstpersonal berichtet von silvestertypischen Verletzungen und Erkrankungen wie leichten Verbrennungen, Schnittverletzungen und alkoholbedingte Behandlungen.

Kurz vor Mitternacht begann für das Feuerwehrpersonal die unruhige Zeit: Bis 03.30 Uhr wurden viele brennende Müll- oder Altkleidercontainer gelöscht. Zudem lösten einige Brandmeldeanlagen durch den Rauch der Feuerwerkskörper aus. Manche Rakete verirrte sich auf einen Balkon und entzündete dort das Mobiliar, was in allen Fällen schnell gelöscht werden konnte. 

An der Lassallestraße in Vennhausen hatte sich kurz nach Mitternacht eine Rakete ihren Weg durch ein geöffnetes Fenster in eine Erdgeschosswohnung gebahnt und einen Brand ausgelöst. Die Bewohnerin konnte den Brand zwar selbst löschen, musste aber mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus transportiert werden. An der Einsatzstelle erfolgten Nachlöscharbeiten und Lüftungsmaßnahmen.

Eine Stunde später wurde die Feuerwehr zur alten Kaserne nach Grafenberg gerufen. Im Müllraum entdeckten die Einsatzkräfte einen brennenden Müllcontainer. Über die nahe gelegene Tiefgaragenrampe rollte die Feuerwehr diesen noch brennend ins Freie und löschte ihn dort ab. Im Müllcontainer fanden sich abgebrannte Feuerwerkskörper. Die Anwohner hatten diese zwar vorbildlich entsorgt, doch leider etwas zu früh im noch heißen Zustand, weshalb sich der komplette Inhalt des Containers entzündete.

Die ganze Einsatznacht der Feuerwehr liest sich in Zahlen so:
Feuermeldungen 63 (35)
medizinische Notfälle 204 (203)
Hilfeleistungen 3 (7)
In Klammern jeweils die Einsatzzahlen vom Vorjahr.

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