Katastrofen, Unglücke, Brand, Feuerwehr
In Spitzenzeiten waren am Mittwoch rund 50 Einsatzkräfte vor Ort, um den Brand in einem Holzspänebunker unter Kontrolle zu kriegen.

In Spitzenzeiten waren am Mittwoch rund 50 Einsatzkräfte vor Ort, um den Brand in einem Holzspänebunker unter Kontrolle zu kriegen.

Sergej Lepke

In Spitzenzeiten waren am Mittwoch rund 50 Einsatzkräfte vor Ort, um den Brand in einem Holzspänebunker unter Kontrolle zu kriegen.

Düsseldorf. Seit Mittwochmorgen hält der Brand in einem Spänebunker eines holzverarbeitendem Betrieb an der Spangerstraße in Hassels die Düsseldorfer Feuerwehr auf Trab. Bis zu 50 Einsatzkräfte versuchen seit mittlerweile sechs Stunden das Feuer und die Folgen unter Kontrolle zu bringen. Verletzt wurde bisher niemand. Der Sachschaden kann laut Feuerwehr noch nicht beziffert werden. 

Mitarbeiter des Holzbetriebes hatten der Feuerwehr um 7.52 Uhr gemeldet, dass Rauch aus dem Spänebunker aufstieg. Mit Löschwasser konnte der Bunker gekühlt werden, dass alle sichtbaren Glutnester erloschen. Parallel dazu kontrollierten die Einsatzkräfte die umliegenden Räume und brachten alle Mitarbeiter in Sicherheit. Laut Feuerwehr konnten eine Brandausbreitung und damit bisher die gefürchtete Staubexplosion verhindern werden.

Derzeit laufen die Vorbereitungen, den Bunker komplett leer zu räumen. Damit will die Feuerwehr sicherstellen, dass die rund 50 Kubikmeter feinen Holzspäne, die im Bunker gepresst sind, keine weiteren Glutnester innehaben. 20 Feuerwehrleute werden mit Schaufel und Schubkarren das Holzmehl in bereitgestellte Container verladen.

Wann der Einsatz beendet werden kann, ist noch nicht abzusehen. Die Feuerwehr schätzt, dass es noch bis zum Abend dauern wird. 

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