Fahndung: Der 26-jährige Tshibuabua Kalonga wird mehrerer schwerer Straftaten verdächtigt.

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Tshibuabua Kalonga beim Prozess mit seinem Anwalt. (Archiv

Tshibuabua Kalonga beim Prozess mit seinem Anwalt. (Archiv

BN

Tshibuabua Kalonga beim Prozess mit seinem Anwalt. (Archiv

Düsseldorf. Gerade läuft gegen den Profiboxer Tshibuabua Kalonga ein Verfahren wegen erpresserischen Menschenraubes: Am 26. Februar soll er gemeinsam mit dem Ex-Fortunaspieler Hassan N. einen 24-jährigen wegen Geldschulden verprügelt haben, bis dieser aus Verzweiflung aus einem Fenster im dritten Stock sprang. Jetzt fahndet die Polizei international nach dem 26-Jährigen.

Der Haftbefehl gegen den Schwergewichtskämpfer war am 10. März außer Vollzug gesetzt worden - immerhin hatte sich Kalonga selbst gestellt.

Jetzt ist allerdings ein neuer Verdacht gegen ihn aufgetaucht: "Es geht um eine schwerwiegende Straftat", sagt Staatsanwalt Christoph Kumpa. Mehr will er nicht verraten, damit Kalonga keine Gelegenheit hat, Beweise verschwinden zu lassen.

Denn trotz des neuerlichen Haftbefehls ist der Boxer auf freiem Fuß. Am Montag meldete er sich - wie es seine Auflagen verlangen - auf der Wache Wersten. Als man ihm dort eröffnete, ihn wieder in U-Haft nehmen zu wollen, drehte Kalonga durch.

Laut Polizei kam es zu einem kurzen Gerangel, dann floh der 26-Jährige zu Fuß. Ob den Beamten auf der Wache bei der Verhaftung Fehler unterliefen, will man nicht kommentieren. Nur so viel: Kalonga gelte als sehr polizeierfahren. Von ihm fehlt derzeit jede Spur. Hinweise an die Polizei unter Tel. 8700.

Hinweise an die Polizei unter Tel. 8700.

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