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Die angeschlagene Airline Blue Wings geht davon aus, dass ihre Jets sehr bald wieder abheben werden.

Die angeschlagene Airline Blue Wings geht davon aus, dass ihre Jets sehr bald wieder abheben werden.

dpa

Die angeschlagene Airline Blue Wings geht davon aus, dass ihre Jets sehr bald wieder abheben werden.

Bocholt/Düsseldorf. Die angeschlagene Airline Blue Wings geht davon aus, dass ihre Jets sehr bald wieder abheben werden. Dies könne sehr schnell geschehen, sagte ein Sprecher der Gesellschaft mit Sitz im münsterländischen Bocholt. Wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten ruht seit Mittwoch der Betrieb.

Eine grundsätzliche Einstellung stehe nicht im Raum, stellte der Sprecher am Donnerstag klar. Damit die Maschinen wieder starten können, seien drei Millionen Euro nötig. Das Geld - konkret vom russischen Mehrheitseigner Alexander Lebedew - sei zugesagt.

Die Blue Wings-Maschinen stehen nun bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres am Boden. Im April 2009 hatte das Luftfahrtbundesamt den Flugbetrieb der Airline mit Heimatflughafen Düsseldorf für einige Wochen stillgelegt, weil die nötigen finanziellen Rücklagen fehlten.

 Blue Wings fliegt etwa von Düsseldorf, Münster/Osnabrück und Leipzig/Halle unter anderem nach Russland. Alle Destinationen sollen wieder bedient werden, sobald die Gesellschaft wieder den Flugbetrieb aufnehmen kann, sagte der Sprecher.

Hauptinvestor und Milliardär Lebedew hatte während der ersten Krise mit einem Konkursverfahren gedroht. Mehrfach hatte er seine Beteiligung zum Verkauf angeboten. Blue Wings selbst sucht neue Investoren und Partner.

Zuletzt hatte die 2002 gegründete Airline im Sommer 2009 eine Zusammenarbeit mit der Iraqi Airways, seither ist auch die irakische Hauptstadt Bagdad im Flugplan.

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