Düsseldorf. Ohne schwerwiegende Vorfälle verlief der Jahreswechsel 2012/2013 in der Landeshauptstadt aus polizeilicher Sicht. Die Gesamtzahl der Polizeieinsätze im Stadtgebiet sank auf 377 (Vorjahr: 400). Erfasst wurde dabei der Zeitraum von 20 Uhr bis zum Neujahrsmorgen um 6 Uhr.

Schwerpunkt des polizeilichen Einsatzes war auch in diesem Jahr die Innenstadt. Die Altstadt war sehr gut besucht. Bedingt durch die relativ milden Temperaturen hielten sich viele Feierwillige auf den Straßen auf. Selbst der kurz nach Mitternacht einsetzende leichte Nieselregen "schadete" dem Treiben nicht.

Situationen, bei denen Personen durch ihr gewaltbereites und aggressives Verhalten auffielen, konnten durch die große Zahl der eingesetzten Beamtinnen und Beamten schnell entschärft werden, bevor es zu schwerwiegenden Auseinandersetzungen und Eskalationen kam. Die Leitstelle zählte im Stadtgebiet 27 Einsätze wegen Körperverletzungen (Vorjahr: 33). Die Beamten wurden 42-mal zu allgemeinen Streitigkeiten (Vorjahr: 37) gerufen. 25-mal mussten die Polizisten bei Schlägereien eingreifen (Vorjahr: 14).

Weil sich Düsseldorfer in der Silvesternacht in ihrer Nachtruhe gestört fühlten, "rückten" die Beamtinnen und Beamten 25-mal aus (Vorjahr: 39). Die Zahl der Einsätze wegen des unerlaubten oder gefährlichen Umgangs mit Feuerwerk lag bei 9 (Vorjahr: 13). In 23 Fällen hieß das Einsatzstichwort "Randalierer". Im Vorjahr waren es 43 Personen, die auffällig wurden.

11 Personen wurden in Polizeigewahrsam genommen. Im Vorjahr waren es acht Personen, die so stark alkoholisiert waren, dass sie Silvester am Jürgensplatz verbringen mussten. Die Verkehrslage zu Silvester war in der Stadt und auf den Autobahnen im Bezirk unauffällig. Die Polizei zählte dennoch auf Düsseldorfs Straßen 15 (Vorjahr: 7) Unfälle, bei denen insgesamt zwei Personen verletzt wurden. Bei den flächendeckenden Alkoholkontrollen der Polizei fielen insgesamt 4 (Vorjahr: 3) Fahrzeugführer auf, die zu "tief ins Glas geschaut hatten".

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