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Sandra S. kommt mit Bewährung davon.

Sandra S. kommt mit Bewährung davon.

dpa

Sandra S. kommt mit Bewährung davon.

Düsseldorf. Nach der Urteilsverkündung stolziert die schöne Sandra S. auf Zehn-Zentimeter-Absätzen aus dem Gerichtssaal - mit einem erleichterten Lächeln auf den geschminkten Lippen. Wegen Betrugs verurteilte sie das Landgericht jetzt zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Sie und ihr Komplize hatten vor Gericht gestanden, einen Geschäftsmann aus Norwegen um 300 000 Euro geprellt zu haben.

Mit ihrem Aussehen hatte die 30-Jährige dem Norweger den Kopf verdreht. 2006 lernte sie ihn an einem Flughafen kennen, ging mit ihm eine intime Beziehung ein. Sandra S. gab sich als reiche Königstochter mit Kontakten zu einer Goldmine in Ghana aus. Ihr Komplize: James O. (42), der am Mittwoch zu einem Jahr und acht Monaten auf Bewährung verurteilt wurde. Mehrmals waren Sandra S. und der Norweger nach Ghana geflogen.

Die 30-Jährige zeigte ihrem Liebhaber die Goldmine, James O. trat als Vertreter der Minengesellschaft auf. Als der Geschäftsmann schließlich überzeugt war, in ein seriöses Geschäft zu investieren, gab er Sandra S. 300 000 Euro als Anzahlung für 100 Kilogramm Gold. Das Gold erreichte den Norweger jedoch nie. Sandra S. muss ihrem Ex-Liebhaber nun 250 000 Euro sowie sämtliche Gerichtskosten erstatten.

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