Die jüngste Masche: Täter geben sich als Polizisten aus, um einen Einbruch vorzubereiten.

Polizei
Unter dem Vorwand der Vorbeugung fragen Anrufer nach möglicher Beute und Sicherung der Wohnung.

Unter dem Vorwand der Vorbeugung fragen Anrufer nach möglicher Beute und Sicherung der Wohnung.

Unter dem Vorwand der Vorbeugung fragen Anrufer nach möglicher Beute und Sicherung der Wohnung.

Düsseldorf. Die Maschen der Trickbetrüger und -diebe, sie sind bekannt, vom Antanz- bis zum Enkeltrick greifen Ganoven immer wieder auf die gleichen Methoden zurück – einerseits. Andererseits werden auch immer wieder neue Tricks beobachtet, zuletzt sind der Polizei wiederholt Anrufe von angeblichen Polizisten bei Senioren bekannt geworden.

Ein Fall ereignete sich zu Beginn des Monats, nun hat es in dieser Woche mehrere weitere Fälle gegeben. Das Muster war immer gleich: Ein Anrufer meldete sich bei einem – meist weiblichen – älteren Menschen und versucht, ihn unter einem Vorwand auszuspionieren.

Bei einer Dame in Kaiserswerth meldete sich am Donnerstagnachmittag ein Unbekannter an, er sei von der Polizei, in der jüngeren Vergangenheit seien mehrfach ältere Leute in der Nachbarschaft überfallen worden. Deshalb wolle er wissen, wie die Wohnung der Frau gesichert sei, welche Wertgegenstände sie dort und wo aufbewahrt und ob vielleicht weitere Angehörige bei ihr oder in der Nähe wohnen.

Die Polizei rät zu abgekürzten Vornamen im Telefonbuch

Die Frau schöpfte aber Verdacht, beendete das Gespräch recht schnell und rief hinterher bei der Polizei an. Am selben Tag meldeten sich im Kommissariat noch drei weitere Senioren und berichteten von sehr ähnlichen Anrufen.

Laut Polizei ist offensichtlich, dass dabei Einbrüche vorbereitet werden sollen. Die Täter suchten Telefonbücher bewusst ab und achteten auf typische Namen der älteren Generation. Geraten wird, keine Auskünfte zu geben. Bei Telefoneinträgen sei es besser, den Vornamen abzukürzen und keine Adresse anzugeben.

© WhatsBroadcast

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer