Ein neues Wohnviertel und Erweiterungspläne der Firma Gottwald sorgen für Schwung.

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Bezirksvertreter Heinz-Leo Schuth freut sich auf das neue Baugebiet an der Ickerswarder Straße.

Bezirksvertreter Heinz-Leo Schuth freut sich auf das neue Baugebiet an der Ickerswarder Straße.

Stefan Arend).

Bezirksvertreter Heinz-Leo Schuth freut sich auf das neue Baugebiet an der Ickerswarder Straße.

Himmelgeist/Itter. Heinz-Leo Schuth, Bezirksvorsteher im Stadtbezirk 9, muss nicht lange überlegen, wenn es um seinen größten Wunsch für das neue Jahr geht. "Die Deichsanierung in Himmelgeist muss endlich vorankommen", sagt er spontan.

"Wenn die maroden Deiche bei einem großen Hochwassers brechen, dann sind nicht nur die Anwohner der Nikolausstraße gefährdet. Dann stehen auch halb Wersten, Itter und Himmelgeist unter Wasser."

An der Ickerswarder Straße entstehen 200 neue Wohnungen

Seit Jahrzehnten wird um einen ausreichenden Hochwasserschutz gerungen, doch alle Pläne scheiterten bisher an diversen Einsprüchen. Im Frühjahr soll es eine Infoveranstaltung zu den aktuellen Planungen geben. Für Schuth ist es längst fünf vor zwölf, wenn nicht schon später. Denn inzwischen wird in Himmelgeist und Itter fleißig gebaut.

Das Neubaugebiet "Auf’m Wettsche" (Itter) mit rund 200 Wohnungen und Eigenheimen ist schon fast fertig, ab Sommer sollen südlich der Ickerswarder Straße 150 neue Eigenheime entstehen. Ein dritter Bauabschnitt nördlich der Ickerswarder Straße mit 60 Wohnungen ist in Planung.

Benrath. Ein weiteres Sorgenkind Schuths ist die riesige Brachfläche von ThyssenKrupp in der Paulsmühle. "Auch dort scheint Bewegung in die Verhandlungen zu kommen, denn der Kranhersteller Gottwald möchte seinen Benrather Standort erweitern", sagt er. "Dann könnte auch endlich die Angströhre begradigt werden."

Bauabschnitt 1:: Die Nikolauskirche muss durch eine neue Hochwassermauer geschützt werden. Das Problem: Das Gelände gehört der Arenberg GmbH und diese hatte gegen die Pläne geklagt.

Bauabschnitt 2: Der Ortskern von Himmelgeist bekommt eine 1,30 Meter hohe Hochwassermauer. Bei Bedarf kann sie durch mobile Teile erhöht werden. Baubeginn: frühestens 2011.

Bauabschnitt 3: Der Deich nördlich des Ortskerns muss aufwändig saniert werden. Die Planungen sollen bis Jahresende fertig sein. Baubeginn: frühestens 2012.

Die Deichlücke an der Straße Im Diepental soll ebenfalls durch eine niedrige Mauer und mobile Elemente geschützt werden.

Die Unterführung nördlich des Benrather Bahnhofs, welche die Eissporthalle in der Paulsmühle mit dem Benrather Zentrum verbindet, wird vor allem nachts gefürchtet. Denn von einem Ende kann man nicht das andere Ende der Röhre sehen, weil diese auf der Paulsmühler Seite einen Knick macht. Deshalb soll der Tunnel einen anderen Ausgang bekommen.

Die Pläne sind längst fertig, doch das dafür benötigte Gelände ist in Privatbesitz. Um den Preis wird seit Jahren gepokert. Immerhin gibt es mit dem Durchstich durch den Benrather Bahnhof bald eine Alternative. Er soll noch in diesem Jahr fertig werden. Holthausen. Eine endlose Geschichte ist auch der Kampf gegen den Alkohol auf dem Kamper Acker.

Der Platz ist für viel Geld umgebaut worden, die Probleme sind aber weitgehend geblieben. "Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr gemeinsam mit der Stadt, der Bürgerinitiative und der Ärztin, die dort 170 Methadon-Patienten betreut, endlich eine Lösung finden, die für alle tragbar ist", sagt er. "Damit der Platz für alle attraktiv bleibt."

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