Das Prinzenpaar Christian I und Venetia Claudia, Thomas und Vera Geisel sowie Oscar Bruch (v.l.).
Das Prinzenpaar Christian I und Venetia Claudia, Thomas und Vera Geisel sowie Oscar Bruch (v.l.).

Das Prinzenpaar Christian I und Venetia Claudia, Thomas und Vera Geisel sowie Oscar Bruch (v.l.).

Holger Stoldt

Das Prinzenpaar Christian I und Venetia Claudia, Thomas und Vera Geisel sowie Oscar Bruch (v.l.).

Düsseldorf. Der Burgplatz in der Silvesternacht nach zwölf Uhr - das war in den vergangenen Jahren oft für die Feiernden recht ungemütlich, weil manche Chaoten mit unkontrolliertem Feuerwerk für Unsicherheit und schlechte Luft sorgten. Nun gibt es einen Plan, das zu ändern. Schausteller Oscar Bruch, der an der Stelle das Riesenrad betreibt, hat Ideen für eine Open-Air-Party mit Einlasskontrolle und Blick auf ein großes Feuerwerk, das auf den Oberkasseler Rheinwiesen abgeschossen wird.

Laut Stadtsprecherin Kerstin Jäckel-Engstfeld ist die Idee im Rathaus auf offene Ohren gestoßen. Möglicherweise wird schon im nächsten Ordnungsausschuss (OVA) kommende Woche das Thema angesprochen, denn der OVA müsste eine solche Veranstaltung absegnen. Ausgangspunkt der Idee ist, den Burgplatz an Silvester abzusperren und den Zugang zu kontrollieren: damit keine Feuerwerkskörper mitgebracht werden und der Veranstalter verhindern kann, dass es gefährlich voll wird.

Wie das Programm aussehen könnte, dafür gibt es auch schon Ideen, aber vieles ist noch offen. Oscar Bruch sagte der WZ am Montag, dass es nicht darum gehe, Eintritt zu nehmen: "Wir wollen ermöglichen, dass sich Familien in dem Bereich in Ruhe aufhalten können." Klar ist für ihn aber, dass es dann auf der anderen Rheinseite ein "phänomenales Feuerwerk" geben müsste. Da orientiert er sich an Städten wie Sydney, London und Berlin. Weiteres sei vorstellbar, Getränkeverkauf auf dem Burgplatz, genauso wie Musik, eventuell auch von Live-Bands - "wenn das möglich ist", so Bruch. 

Was die Umsetzung betrifft, gibt er sich aber zurückhaltend. Er und Kerstin Jäckel-Engstfeld verweisen darauf, dass zunächst Schausteller und Behörden sich zusammensetzen müssten. Auch ein Sicherheitskonzept sei notwendig. Wie genau die Aufgabenverteilung wäre, ist laut der Stadtsprecherin ebenfalls noch offen, also ob zum Beispiel die Stadt als Mitveranstalter auftreten würde und ob ein privater Veranstalter Unterstützung bei den Kontrollen bekäme, etwa von Polizei und Ordnungsamt.

Klar ist aber auch: Wenn die große Party in dieser Art am Burgplatz steigen soll, braucht es einiges an Vorbereitungszeit, auch um dafür zu werben. Bruch: "Bis Ostern müsste es klar sein."

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