Die Feuerwehr konnte den Grund für den beißenden Geruch nicht feststellen.
Die Feuerwehr konnte den Grund für den beißenden Geruch nicht feststellen.

Die Feuerwehr konnte den Grund für den beißenden Geruch nicht feststellen.

Gerhard Berger

Die Feuerwehr konnte den Grund für den beißenden Geruch nicht feststellen.

Düsseldorf. Großeinsatz der Feuerwehr am Montagvormittag in Oberbilk: Drei Menschen berichteten über eine Atemwegsreizung, nachdem sie den Aufzug im U-Bahnhof Oberbilk/Warschauer Straße benutzt hatten. Zudem nahmen sie einen stechenden Geruch im Aufzug wahr. Die Feuerwehr rückte daraufhin mit einem Großaufgebot an.

Als die zwei Frauen und ein Kind aus dem Aufzug stiegen, indem sie den Geruch wahrgenommen hatten, eilten sie zur gegenüberliegenden Polizeiwache. Die Polizei alarmierte die Feuerwehr, die mit rund 50 Einsatzkräften anrückte. Der Rettungsdienst versorgte die Frauen und das Kind. Der Notarzt konnte nach einer Untersuchung Entwarnung geben. Eine weitere Behandlung im Krankenhaus war nicht notwendig.

Einsatztrupps, ausgestattet mit Messgeräten eilten in den U-Bahnhof - doch keines der Messgeräte schlug an. Auch im Aufzug selbst konnte keine gefährliche Substanz nachgewiesen werden. Somit gab der Einsatzleiter nach kurzer Zeit Entwarnung und die Sperrung des U-Bahnhofs Oberbilk konnte aufgehoben werden. Woher die Geruchsbelästigung kam, war für die Feuerwehr nicht festzustellen.

Als die Retter noch vor Ort waren, kam es in einer einfahrenden U-Bahn zu einem medizinischen Notfall, denn ein Fahrgast erlitt einen Krampfanfall. Da Notarzt und Rettungsassistenten sogleich vor Ort waren, konnten der Patient stabilisiert und ins Krankenhaus gebracht werden. Nach rund 45 Minuten war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Auf der Kölner Straße kam es aufgrund des Einsatzes zu massiven Staus.

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