Die Sparkasse schließt einige Standorte komplett.

Banken reagieren auf Sprengungen. Die Sparkasse schließt einige Standorte komplett.
In einer Filiale der Sparkasse in Lichtenbroich war in der Nacht zum 9. April ein Automat gesprengt worden.

In einer Filiale der Sparkasse in Lichtenbroich war in der Nacht zum 9. April ein Automat gesprengt worden.

Berger

In einer Filiale der Sparkasse in Lichtenbroich war in der Nacht zum 9. April ein Automat gesprengt worden.

Düsseldorf. Die Stadtsparkasse reagiert auf die Geldautomaten-Sprengungen der vergangenen Wochen und baut einige ihrer noch 170 Automaten im gesamten Stadtgebiet ab. Betroffen sind die Standorte Oberrather Straße, Am Püttkamp, Kölner Landstraße, Haeselerstraße, Carlo-Schmid-Straße, Benrodestraße, Fritz-Vomfelde-Straße, Niederrheinstraße und Unterrather Straße. Sieben weitere Automaten werden künftig nur noch tagsüber zu den Geschäftszeiten zugänglich sein. Das gilt für die Automaten an der Bahnhofstraße, Kalkstraße, Fleher Straße, Ulmenstraße, Hasselsstraße, am Nikolaus-Knopp-Platz sowie an der Hansaallee. Laut Analyse der Sparkasse sind diese Geldautomaten besonders gefährdet - vor allem wegen ihrer Randlage, die sie für Verbrecher attraktiv macht.

Auch die Commerzbank versucht, das Risiko zu minimieren und investiert dafür in neue Technik. An den meisten Standorten werden die Geldautomaten zudem ebenfalls nachts geschlossen. Wo genau, möchte Sprecherin Jutta Wellmann nicht verraten, wohl aber: „Es geht nicht nur um Sprengungen, sondern auch um Vandalismus.“ Die Volksbank hingegen plant keine Reduzierung ihrer Geldautomaten, die Deutsche Bank macht ihre Sicherheitsvorkehrungen nicht öffentlich. gasch

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