Düsseldorf. Warmer Geldregen für einen Bankangestellten: Ein Tochterunternehmen der Commerzbank muss dem Hamburger Angestellten für die vergangenen Krisenjahre fast 45 000 Euro an Boni nachzahlen. Das entschied das Düsseldorfer Arbeitsgericht am Donnerstag (13.01.2011).

Die Commerz Real AG hatte dem 52-Jährigen das Geld seit dem Jahr 2008 verweigert - mit dem Hinweis, dass das Unternehmen zuletzt einen Verlust gemacht habe und die krisengeschüttelte Konzernmutter aus Steuermitteln gestützt werde.

Weil er auch in den Jahren zuvor Sonderzahlungen und Erfolgsbeteiligungen erhalten habe und dies auch schriftlich so festgehalten gewesen sei, habe der Mitarbeiter einer Geschäftsstelle in der Elbmetropole auch weiterhin mit dem Geld rechnen dürfen, entschied das Gericht.

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