Die meisten Züge fuhren – verspätet.

Im Hauptbahnhof wurde über den Streik informiert.
Im Hauptbahnhof wurde über den Streik informiert.

Im Hauptbahnhof wurde über den Streik informiert.

Nanninga

Im Hauptbahnhof wurde über den Streik informiert.

Düsseldorf. Das große Chaos durch den Bahnstreik ist am Donnerstagmorgen ausgeblieben. Der Ticketverkauf läuft weiter, die meisten Züge haben nur leichte Verspätungen von bis zu 15 Minuten. Auf der Strecke der S6 zwischen Langenfeld und Düsseldorf geht hingegen nichts mehr - eine Fahrdienstleiterin hat das Stellwerk Reisholz lahmgelegt.

Silva Nöhre hat es nach einer Odyssee endlich zum Düsseldorfer Hauptbahnhof geschafft: Der vollbesetzte Bus aus Langenfeld hatte in Hilden eine Panne, die zwei folgenden Busse waren überfüllt.

"Ich komme zwei Stunden zu spät zur Arbeit - die werden mir abgezogen", ärgert sich Silva Nöhre. "Ich müsste schon lange in einer Kurklinik in Kettwig sein", sagt auch Peter Uckermann. Er ist in Langenfeld um 6.30 Uhr morgens losgefahren - und um 9.30 Uhr endlich in Düsseldorf.

Ärger trifft der Streik allerdings Süddeutschland - und jene, die aus Süddeutschland nach Düsseldorf wollen. Petronilla und Michael Hess sind aus Würzburg angereist. Das klappt normalerweise auf dem direkten Weg.

"Jetzt mussten wir in Frankfurt und in Köln umsteigen", sagt die 70-Jährige. "Um 13 Uhr geht unser Flieger nach Punta Cana. Ich hatte schon seit Tagen Angst, dass wir ihn wegen des Streiks verpassen." Doch pünktlich um 9 Uhr rollt der Verkehr wieder an.

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