Um „1968 und die Folgen“ geht es ab 17. Mai in der Bibliothek.

2018 jähren sich die Proteste der „68er-Bewegung“ zum fünfzigsten Mal. In einem interdisziplinären studentischen Projekt wurde nun das Thema „1968 und die Folgen in Düsseldorf“ erforscht. Die Ergebnisse des Projekts werden im Rahmen einer Tafelausstellung im Foyer der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf (ULB) präsentiert. Sie wird am 17. Mai 2018 um 16 Uhr im Vortragssaal der Bibliothek eröffnet.

Diese Zeitung, die Düsseldorfer Nachrichten, titelte am 30. Mai 1968 „Uni: Normaler Lehrbetrieb“. Berichtet wurde, dass an der Universität Düsseldorf Proteste anlässlich der dritten Lesung der Notstandsgesetze im Bundestag ausgeblieben waren, während in anderen Universitätsstädten statt des Lehrbetriebs „Teach ins und Sit ins“ stattgefunden hatten. Düsseldorf stand nicht im Zentrum der „Studentenbewegung“. Wie gestaltete sich der Protestverlauf im Zeitraum von 1967 bis 1969 an der Universität und in der Stadt? Ging „1968“ an Düsseldorf vorüber? Lassen sich Folgewirkungen bis in die 1970er Jahre erkennen? Diesen Fragen sind Studierende der HHU in den vergangenen beiden Semestern im Rahmen eines Forschungsprojekts nachgegangen. Im Zentrum stand die in den 1960er Jahren im Aufbau befindliche Universität Düsseldorf. Neben ihrer Entwicklung wurden die Hochschulpolitik und der studentische Protest, innerhalb und außerhalb der Universität, beleuchtet.

Die durch Studierende konzipierte Ausstellung bildet den Abschluss des Projekts und stellt auf 14 Tafeln dessen Ergebnisse vor. Sie ist bis 22. Juli 2018 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek (montags bis freitags 8 - 24 Uhr, samstags/sonntags 9 - 24 Uhr) zu besichtigen.

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