WZ-Mitarbeiter Matthias Rech nutzte die weiße Pracht und ging im Hofgarten auf die "Ski-Piste".

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Gleich kann es losgehen: WZ-Mitarbeiter Matthias Rech auf dem Weg zur "Skipiste".

Gleich kann es losgehen: WZ-Mitarbeiter Matthias Rech auf dem Weg zur "Skipiste".

Christof Wolff

Gleich kann es losgehen: WZ-Mitarbeiter Matthias Rech auf dem Weg zur "Skipiste".

Düsseldorf. Diese Woche war die Hölle. Die weiße Hölle. Seit Montag knirscht es unter meinen Füßen, überall Schnee. Auf dem Weg zur Arbeit kaum auszuhaltende Winterromantik im Hofgarten.

Soviel Pulverschnee und nirgends ein veritabler Berg in Sicht, an dem ich meinen Ski-Gelüsten nachgehen könnte. Langlauf? Langweilig. In die Neusser Skihalle? Bei dem Wetter wäre das unverzeihlich für jeden Alpin-Liebhaber. Ein Ausflug ins Sauerland oder in die Alpen? Kein Urlaub in Sicht.

Als am Donnerstag auch noch die Nachricht kam, die Eiszeit würde bald zu Ende gehen, gab es kein Halten mehr. Bevor alles im Matsch versinkt, schnell die Bretter aus dem Keller geholt, flott gemacht und ab zur höchsten Erhebung Pempelforts. Wenn die Langläufer in Düsseldorf ihren Spaß haben, kann ich das auch.

Am Napoleonshügel zwischen Hofgarten-Rampe und Standesamt haben die Kinder mit ihren Schlitten fleißig die Piste planiert. Die Schneedecke ist fest genug. Warm gemacht, kurz gedehnt und dann angeschnallt. Na gut, es sind nur 75 Meter und die sind nicht besonders steil. Aber man kann ein paar Schwünge fahren.

Die Passanten schauen mich etwas ungläubig an. Macht nichts. Ihre Hunde verstehen meinen Schnee-Koller, tollen mit mir herum. Nach einer halben Stunde packe ich wieder ein. Die Arbeit ruft. Mit einem breiten Skifahrer-Grinsen tauche ich im Büro auf ­- Dank des "Skikarussels Hofgarten". Jetzt kann es meinetwegen auch tauen.

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