Inzwischen liegen auch in Düsseldorf elf Anzeigen von Frauen vor, die in der Silvesternacht sexuell belästigt und beklaut wurden. OB Geisel trifft sich mit dem Polizeipräsidenten.

Inzwischen liegen auch in Düsseldorf elf Anzeigen von Frauen vor, die in der Silvesternacht sexuell belästigt und beklaut wurden. OB Geisel trifft sich mit dem Polizeipräsidenten.
Viel los war in der Silvesternacht auf dem Burgplatz. Dort müsse es Videoüberwachung geben, forderte die CDU am Mittwoch mit Blick auf die Geschehnisse in Köln.

Viel los war in der Silvesternacht auf dem Burgplatz. Dort müsse es Videoüberwachung geben, forderte die CDU am Mittwoch mit Blick auf die Geschehnisse in Köln.

Die Polizei war in der Silvesternacht mit einem starken Aufgebot rund um den Burgplatz präsent.

In einer im Internet verbreiteten Videobotschaft kündigte Oberbürgermeister Thomas Geisel an, er werde sich am Donnerstag mit dem Polizeipräsidenten treffen.

David Young, Bild 1 von 3

Viel los war in der Silvesternacht auf dem Burgplatz. Dort müsse es Videoüberwachung geben, forderte die CDU am Mittwoch mit Blick auf die Geschehnisse in Köln.

Düsseldorf. Auch in Düsseldorf ist es in der Silvesternacht zu Übergriffen von Männergruppen auf Frauen gekommen. Wie die WZ am Mittwoch berichtete, war seitens der Polizei zunächst nur von vereinzelten Diebstählen mit dem so genannten Antanztrick die Rede. Am Mittwoch bestätigte Polizeisprecher Marcel Fiebig, dass am Neujahrstag vier Anzeigen wegen Raubdelikten im Zusammenhang mit sexueller Nötigung eingegangen waren.

Bis Mittwochnachmittag sind weitere sieben Anzeigen hinzugekommen. Offenbar fühlen sich die Opfer nach der Berichterstattung über die Vorkommnisse in Köln und Hamburg in der Nacht zum 1. Januar bestärkt, die Taten der Polizei zu melden. Mehr als 150 Anzeigen liegen in diesen Städte mittlerweile vor, Frauen waren Silvester ausgeraubt, belästigt und in zwei Fällen sogar vergewaltigt worden.

Inzwischen liegen auch in Düsseldorf elf Anzeigen von Frauen vor, die in der Silvesternacht sexuell belästigt und beklaut wurden. OB Geisel trifft sich mit dem Polizeipräsidenten.
Viel los war in der Silvesternacht auf dem Burgplatz. Dort müsse es Videoüberwachung geben, forderte die CDU am Mittwoch mit Blick auf die Geschehnisse in Köln.

Viel los war in der Silvesternacht auf dem Burgplatz. Dort müsse es Videoüberwachung geben, forderte die CDU am Mittwoch mit Blick auf die Geschehnisse in Köln.

Die Polizei war in der Silvesternacht mit einem starken Aufgebot rund um den Burgplatz präsent.

In einer im Internet verbreiteten Videobotschaft kündigte Oberbürgermeister Thomas Geisel an, er werde sich am Donnerstag mit dem Polizeipräsidenten treffen.

David Young, Bild 1 von 3

Die Polizei war in der Silvesternacht mit einem starken Aufgebot rund um den Burgplatz präsent.

Die elf Opfer aus Düsseldorf gaben laut Fiebig ebenfalls alle an, nicht nur ausgeraubt, sondern auch sexuell genötigt worden zu sein. In allen Fällen waren es kleine Männergruppen, die die Frauen belästigten und unsittlich berührten. Denkbar ist, dass diese Übergriffe eine Ablenkung für Diebstähle sein sollten, was eine verschärfte Form des so genannten Antanztricks darstellen könnte. Bei den Tätern soll es sich laut Polizei um junge Männer gehalten haben, in mindestens einigen Fällen auch mit arabischem und nordafrikanischem Aussehen.

Die Polizei spricht von einer ungewöhnlichen Häufung

Diese Täterbeschreibung gaben auch in Köln und Hamburg viele Opfer an. „Im Unterschied zu Köln traten die Täter hier allerdings nicht konzentriert, sondern an unterschiedlichen Zeiten und Orten in der Innenstadt auf“, sagt Fiebig. Vier solcher Anzeigen nach einer Silvesternacht sind aus seiner Sicht nicht ungewöhnlich, die nun hinzukommenden Fälle in ihrer Häufung jedoch schon.

Inzwischen liegen auch in Düsseldorf elf Anzeigen von Frauen vor, die in der Silvesternacht sexuell belästigt und beklaut wurden. OB Geisel trifft sich mit dem Polizeipräsidenten.
Viel los war in der Silvesternacht auf dem Burgplatz. Dort müsse es Videoüberwachung geben, forderte die CDU am Mittwoch mit Blick auf die Geschehnisse in Köln.

Viel los war in der Silvesternacht auf dem Burgplatz. Dort müsse es Videoüberwachung geben, forderte die CDU am Mittwoch mit Blick auf die Geschehnisse in Köln.

Die Polizei war in der Silvesternacht mit einem starken Aufgebot rund um den Burgplatz präsent.

In einer im Internet verbreiteten Videobotschaft kündigte Oberbürgermeister Thomas Geisel an, er werde sich am Donnerstag mit dem Polizeipräsidenten treffen.

Bild 1 von 3

In einer im Internet verbreiteten Videobotschaft kündigte Oberbürgermeister Thomas Geisel an, er werde sich am Donnerstag mit dem Polizeipräsidenten treffen.

Nun treibt viele Düsseldorfer die Sorge um, dass sich solche Szenen etwa an Karneval wiederholen könnten. Damit diese Befürchtungen erst gar nicht um sich greifen, sendete Oberbürgermeister Thomas Geisel ein deutliches Signal. In einer im Internet veröffentlichten Videobotschaft kündigte er an, sich am Donnerstag mit Polizeipräsident Norbert Wesseler zu treffen.

Ihre Pressemitteilung zur Silvesternacht, herausgegeben am 1. Januar, hatte die Polizei so betitelt: „Wieder hohes und intensives Arbeitsaufkommen – Einsatzleitung meldet bislang keine schweren Sachverhalte“. Über die Altstadt heißt es: „Die Polizisten waren im weiteren Verlauf durchgehend mit Körperverletzungsdelikten, Streitigkeiten und teilweise aggressiven und alkoholisierten jungen Heranwachsenden beschäftigt.“ Erst um 7.15 Uhr in der Früh sei es ruhiger geworden.

Mit Blick auf die Kölner Geschehnisse sagte Geisel: „Ich kann mir vorstellen, dass auch bei uns hier in Düsseldorf viele Frauen und Mädchen in Sorge sind, dass sich dergleichen auch bei uns abspielen könnte. Gerade jetzt in der Karnevalszeit, wenn unsere Straßen voller Menschen sind. Ich kann Ihnen versichern, wir werden alles, was in unserer Macht steht, unternehmen, um zu verhindern, dass dies hier in Düsseldorf passiert.“ Auch deshalb werde er sich mit dem Polizeipräsidenten treffen, „dabei wird dieses Thema ganz oben auf der Tagesordnung stehen“.

Schon im Vorfeld des Treffens machte die CDU am Mittwoch sehr konkrete Vorschläge. Sie fordert mehr Videoüberwachung in der Altstadt, ausdrücklich genannt werden Burg- und Grabbeplatz. Zudem bringt Sicherheitsexperte Andreas Hartnigk den Einsatz von mobiler Videoüberwachung ins Gespräch sowie „eine stärkere Polizeipräsenz auf den Straßen“.

Leserkommentare (3)


() Registrierte Nutzer