Der Mann arbeitete an der Schiene, verlor den Halt und fiel zehn Meter in die Tiefe.

Am Kieshecker Weg stürzte der Arbeiter bei der Wartung der Schiene von einer Plattform ab.
Am Kieshecker Weg stürzte der Arbeiter bei der Wartung der Schiene von einer Plattform ab.

Am Kieshecker Weg stürzte der Arbeiter bei der Wartung der Schiene von einer Plattform ab.

Gerhard Berger

Am Kieshecker Weg stürzte der Arbeiter bei der Wartung der Schiene von einer Plattform ab.

Düsseldorf. Ein Arbeiter der Firma Siemens hat am Montagabend Riesen-Glück im Unglück gehabt: Der Mann stürzte bei Wartungsarbeiten von den Schienen der Flughafen-Schwebebahn Skytrain in die Tiefe. Zwar erlitt er mehrere Brüche, doch sein Zustand war schon wenige Stunden nach dem Unfall wieder vollkommen stabil.

Gegen 19.50 Uhr am Montagabend arbeitete der Mann mit zwei Kollegen auf einer Plattform des Skytrain nahe des Betriebsgebäudes. Plötzlich verlor er den Halt und rutschte ab.

Der Arbeiter brach sich einen Arm und ein Bein

Zehn Meter stürzte er in die Tiefe und traf er auf den Gleisen einer stillgelegten S-Bahn-Strecke auf. Sein großes Glück: Die Schiene war bereits hoch mit Unkraut überwuchert. So wurde sein Sturz wohl leicht abgefedert. Dennoch brach sich der Mann einen Arm und ein Bein - er war mit den Extremitäten zuerst aufgeschlagen.

Die Werksfeuerwehr des Airports rückte mit einem Rettungswagen und einem Löschfahrzeug zur Unfallstelle nahe des Kieshecker Wegs aus. Auch die Feuerwehr Düsseldorf wurde alarmiert und war neben Löschfahrzeug und Rettungswagen auch mit einem Notarzt vor Ort, der den Mann direkt vor Ort behandelte.

Anschließend wurde der Arbeiter in eine Klinik gebracht, wo er zunächst auf der Intensivstation versorgt und beobachtet wurde. Gestern war er allerdings schon wieder auf die normale Station verlegt worden, weil sein Zustand sich als stabil erwies.

2002 ging die Flughafen-Kabinenbahn für 115,3 Millionen Euro in Betrieb.

Der Skytrain stellte sich als äußerst pflegebedürftig heraus. Besonders in den ersten Jahren kam es häufig zu Ausfällen. Zuletzt stand der Skytrain von Anfang Mai bis gestern - diesmal wegen Dacharbeiten am Airport.

Die beiden Kollegen, die mit dem Verletzen am Skytrain gearbeitet hatten, erlitten einen leichten Schock und wurden ebenfalls behandelt. Das Amt für Arbeitssicherheit und die Polizei ermitteln nun die Ursachen des Arbeitsunfalls.

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