Düssseldorf. Die Rheinbahn hat einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Das Gremium wählte am Montagmorgen den CDU-Politiker Andreas Hartnigk. Überraschend: Er erhielt schon im ersten Wahlgang mehr Stimmen als sein Gegen-Kandidat Markus Raub (SPD), wenngleich er die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit verfehlte.

Im zweiten Wahlgang dann trat Raub nicht mehr an. Die SPD fühlt sich unfair behandelt: Die CDU habe den Sozialdemoraten den Posten im Vorfeld zugesagt. Diese Absprache sei gebrochen worden. Hartnigk sagte auf Anfrage der WZ, er wisse nichts von einer solchen Zusage.

Sein oberstes Ziel sei es, die Kundenfreundlichkeit der Rheinbahn zu stärken, kündigte Hartnigk nach seiner Wahl an. Zudem werde seinen Teil dazu beitragen, um den mobilitätsgerechten Umbau der Haltestellen zu forcieren.

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