„Max Brown“ an der Kreuzstraße lockt mit Lesungen und Konzerten auch Nicht-Gäste.

Liana Machmud-Ogly und Bram van der Hoek freuen sich auf Gäste, aber auch Events für Düsseldorfer im „Max Brown“.
Liana Machmud-Ogly und Bram van der Hoek freuen sich auf Gäste, aber auch Events für Düsseldorfer im „Max Brown“.

Liana Machmud-Ogly und Bram van der Hoek freuen sich auf Gäste, aber auch Events für Düsseldorfer im „Max Brown“.

Melanie Zanin

Liana Machmud-Ogly und Bram van der Hoek freuen sich auf Gäste, aber auch Events für Düsseldorfer im „Max Brown“.

Düsseldorf. Die schwarzen Kacheln erinnern an die Pariser Metro, die ockerfarbenen Samtcouches an ein Wohnzimmer der 60er, der Holztresen mit Bonbongläsern und Ginflaschen irgendwie an Saloon – und der Billardtisch dazwischen an ein gediegenes Herrenzimmer. Alles ist im neuen Boutique-Hotel „Max Brown“ an der Kreuzstraße auf wenigen Quadratmetern in der Lobby vereint. Eine kleine Hotelkette aus Amsterdam hat damit ihr erstes Haus in Deutschland eröffnet – das nächste folgt bald in der Nähe des Berliner Ku’damm.

Dass sich Bram van der Hoek, Managing Director bei der Mutterfirma „Europe Hotels Private Collection“, und sein Team Düsseldorf als Startpunkt für die Deutschland-Expansion ausgesucht haben, kommt natürlich nicht von ungefähr: „Meine Freunde kommen auch zur Weihnachtszeit immer her“, erzählte er beim Ortstermin an der Kreuzstraße strahlend. „Für uns ist ein breiter Markt wichtig – von montags bis freitags und am Wochenende. Wir zielen auf die Businessgäste ebenso wie auf Touristen.“

Und ein bisschen leid tut es einem bei der Besichtigung, dass man in dieser Stadt selbst wohnt und eigentlich kein Hotelzimmer braucht. Große weiche Betten, ein Fenster zum Bad mit den goldenen Wasserhähnen, Kunstwerke die Weisheiten erzählen wie: „Reisen ist das Einzige, was man kauft, das einen reicher macht“. Die Zimmernummern außen sind kleine Blumentöpfchen mit Kakteen darin. Im Zimmer dreht sich ein Plattenspieler mit kleinen Vinyl-Kollektionen, die das Düsseldorfer Label Unique Records ausgesucht hat (Zimmerpreise zwischen 83 und 123 Euro inklusive Frühstück). Zumindest in Lobby und Frühstücksraum soll es auch für die Düsseldorfer bald mit Lesungen und Konzerten genug Anlass für Besuche im Hotel geben. Van der Hoek: „Wir wollen ein Haus für die Nachbarschaft sein.“

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