Verzögerungen bei der Rheinbahn, Verspätungen am Flughafen, größere Probleme gab es aber nicht.

Bernd Schaller

Düsseldorf. Langsam arrangiert sich Düsseldorf mit dem Winter. Am vergangenen Wochenende fielen laut Deutschem Wetterdienst sechs Zentimeter Schnee in der Landeshauptstadt, aber offenbar sind Streudienst und Rheinbahn mittlerweile ein eingespieltes Team.

"Es gab Verzögerungen, aber frühere Knackpunkte etwa vom Staufenplatz hoch nach Gerresheim sind kein Thema mehr", sagte Rheinbahnsprecher Georg Schumacher am Sonntag. Schwierig blieb und bleibt es aber im und um den Kreis Mettmann, dort fielen viele Buslinien aus.

Für die Awista, die wieder über ausreichend Salz verfügt, war am Samstag die überfrierende Nässe das Hauptproblem. "Als sich darauf dann auch noch Schnee legte, wurde es sehr glatt", sagte Udo Meyer, Einsatzleiter bei der Awista. Deren Streudienst fuhr Freitag- und Samstagnacht mit 33 Fahrzeugen und 150 Mitarbeitern das volle Programm. Ebenso wie der Flughafen, der am Samstag dennoch nicht verhindern konnte, dass in der Zeit zwischen 7 und 8 Uhr 20 Maschinen Verspätungen von bis zu einer Stunde hatten.

167 Unfälle meldet die Polizei von Freitagabend bis Sonntagmorgen, davon 74 witterungsbedingt; laut Sprecherin Susanna Heusgen keine auffällige Zahl. "Wir haben einfach Glück, dass wir bislang meist am Wochenende den heftigeren Schneefall hatten", sagte Feuerwehrsprecher Michael Sandforth. "Passiert so ’was im Berufsverkehr, sähe die Sache anders aus." kus

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