Wollen Sie sich versteigern lassen und lernen, wie man Perücken besonders schwerelos baut? Dann ab zur „DoKomi“, der größten Anime und Manga-Convention. Wir stellen Ihnen acht Highlights vor.

Dokomi 2016, Manga und Cosplay, Messe,
Bei der Messe DoKomi geht es bunt zu. Archivfoto: Judith Michaelis

Bei der Messe DoKomi geht es bunt zu. Archivfoto: Judith Michaelis

Judith Michaelis

Bei der Messe DoKomi geht es bunt zu. Archivfoto: Judith Michaelis

Düsseldorf. Es gibt neue Theorien, die besagen, dass Pikachu ursprünglich eine weitere Evolutionsstufe haben sollte. Es sollte in eine große teufelsähnliche Kreatur mit großen Fangzähnen und Hörnern verwandelt werden. Für diejenigen, die es jetzt nicht wissen, hier kommt die Aufklärung. Pikachu ist das Starter-Pokémon von Ash Ketchum, aber für sie ist diese Theorie nun auch nicht wirklich spannend. Am kommenden Pfingstwochenende werden sich jedoch in Düsseldorf zahlreich Personen treffen, die nicht nur stundenlang über Pikachu, sondern auch über Naruto, Inuyasha oder Vergil philosophieren können.

Denn dann findet die „DoKomi“ statt, Deutschlands größte Anime- und Manga-Convention. Schon der Klang des Namens macht nicht nur neugierig, sondern auch gute Laune (zumindest bei den Liebhabern). Der Begriff ist eine Abkürzung für „„Doitsu Komikku Maketto“, übersetzt heißt das so viel wie „Deutscher Comic Markt“. Und weil in Japan die Zahl acht eine Glückszahl ist, haben wir für Sie acht Tipps herausgesucht, die Sie sich unbedingt auf der „DoKomi“ anschauen sollten. Viel Spaß!

1. Eine verrückte Hommage an Takeshi's Castle

Erinnern Sie sich noch an die trashige Show „Takeshi's Castle“? Auf der „Dokomi“ können Besucher ihr Können im „Creamy's Castle“ unter Beweis stellen. Es gibt unter anderem eine Gladiatoren-Arena, eine Swipe-Bahn und einen Bumper-Ball-Parcours.

2. Ich lasse mich versteigern, aber nur für zwei Stunden

Klingt verrückt und ist auch so gemeint. Wer Lust, der kann sich versteigern lassen. Der Gewinner darf dann mit seiner Person zwei Stunden verbringen. Die Einnahmen werden für einen guten Zweck versteigert. Keine Sorge, alles läuft ganz gesittet ab, verspricht der Veranstalter.

3. Aus dem Weg, sonst komme ich mit der Naginata

Die Naginata ist eine Stangenwaffe aus dem japanischen Mittelalter, die mit beiden Händen in Schnittbewegungen geführt wird. Sie ist über zwei Meter lang und besteht aus der Stange, einer Schwertklinge am einen Ende und einer Spitze am anderen. Mit dem Wort wird zum einen die Waffe selbst, zum andern die Kampfkunst bezeichnet, die den Umgang mit derselben lehrt. Nach zwei Vorführungen besteht am Samstag die Möglichkeit, an einem Schnupperkurs teilzunehmen.

Auf der „DoKomi“ sind jedes Jahr zehntausende Cosplayer unterwegs. Neben den Treffen gibt es auch die Möglichkeit, sich in themenbezogenen Indoor-Fotoecken ablichten zu lassen. Dieses Jahr gibt es unter anderem das japanische Klassenzimmer, das Maid-Café und das Bällebad (der kleine Naruto möchte bitte abgeholt werden).

5. Zocken, zocken, zocken (bis der Arzt kommt)

Allein mit den Spielen könnte man schon einen ganzen Tag auf der Messe verbringen. Man kann nicht nur aktuelle Spiele testen, sondern auch im Retro-Bereich in Erinnerungen schwelgen. Außerdem gibt es einige Turniere, unter anderem „Counter Strike: Global Offensive“ und „League of Legends“.

6. Klebrige Kochkurse und schwerelose Perücken

Die gute Nachricht ist: Man muss sich nicht anmelden. Die schlechte: Es gibt so viele Workshops, alle wird man wohl nicht besuchen können. Unsere Highlights am Samstag: „Mochi-Kochkurs, jetzt wird es klebrig!“ und Petticoats. Am Sonntag empfehlen wir das „schwerelose Perückenstyling“ und „Bento-Japanische Lebensfreude in der Box“. 

7. Die wollte ich schon immer treffen

Auch in diesem Jahr gibt es wieder Ehrengäste. Schwärmend geseufzt werden kann bei Sängerin Eri Sasaki, Cosplayer Phil Mizuno, Sängerin Megumi Nakajima und der Gruppe MeseMoa. Die sind aber auch alle schön.

8. Eine Tasse Kakao, bitte! Und noch einen Tanz dazu ...

Wahrscheinlich will man hier gar nicht mehr weg: Im Maid Café „Lucky Chocolate“ kann man sich in die Welt japanischer Maid Cafés entführen lassen. Kuchen, und andere Leckereien werden mit viel Liebe von den Maids verziert. Ganz wie in Japan kann man gegen die Damen in Minispielen antreten und gewinnen. Übrigens singen und tanzen die Mädchen auch für ihre Gäste.

DoKomi, Stockumer Kirchstraße 61 40474 Düsseldorf. www.dokomi.de Zeiten: Samstag, 19. Mai, 10 bis 20 Uhr. Sonntag, 20. Mai, 10 bis 18 Uhr. Tickets: Tickets an der Tageskasse kosten am Samstag 29 Euro, am Sonntag 27 Euro.

 

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