Die Straße in Bilk soll Teil des Radhauptnetzes zwischen der Innenstadt und dem Süden werden. Der Umbau ist zunächst für das Stück zwischen Bilker Bahnhof und Kopernikusstraße geplant.

Der Umbau ist zunächst für das Stück zwischen Bilker Bahnhof und Kopernikusstraße geplant.
Radfahrer bekommen auf beiden Seiten der Aachener Straße einen Radstreifen. Für das Parken in zweiter Reihe ist dann kein Platz, die Bahn soll beschleunigt werden.

Radfahrer bekommen auf beiden Seiten der Aachener Straße einen Radstreifen. Für das Parken in zweiter Reihe ist dann kein Platz, die Bahn soll beschleunigt werden.

Judith Michaelis

Radfahrer bekommen auf beiden Seiten der Aachener Straße einen Radstreifen. Für das Parken in zweiter Reihe ist dann kein Platz, die Bahn soll beschleunigt werden.

Düsseldorf-Bilk. Die Aachener Straße soll Teil des Radhauptnetzes zwischen der Innenstadt und dem Süden werden. Dazu informierte die Verwaltung am Dienstag die Bezirksvertretung 3 (u.a. zuständig für Bilk und Flehe). Zunächst soll das Stück zwischen dem Ludwig-Hammers-Platz am Bilker Bahnhof bis zur Kopernikusstraße umgebaut werden. Vorgesehen ist hier auf beiden Seiten ein 1,85 Meter breiter Radstreifen. Hinzu markiert wird ein Sicherheitstrennstreifen zu den Parkbuchten, der einen halben Meter breit sein wird.

Kein Platz mehr für das verbotene Parken in zweiter Reihe

Bezirksbürgermeister Walter Schmidt (CDU) begrüßt die Planung, die von der Bezirksvertretung seit längerem gewünscht ist. „Ich vermeide es mit dem Rad auf der Aachener Straße zu fahren, da es dort viel zu eng ist.“ Schmidt nimmt heute lieber Umwege über Fleher Straße und Kopernikusstraße in Kauf. „Das Problem auf der Aachener Straße sind die Zweite-Reihe-Parker. Da gerät man als Radfahrer schnell in den Schienenbereich.“ Auch SPD-Bezirksvertreter Gerd Deihle ist von der Planung überzeugt, weil sie den Radfahrern mehr Sicherheit geben wird. Zudem werde durch den Umbau auch die Rheinbahn beschleunigt, die heute oft durch das verbotene Parken in zweiter Reihe behindert wird. Für Deihle ist der Wegfall der Parkplätze zumutbar, „die Verkehrswende mit einem höherem Anteil des Radverkehrs“ wichtiger.

Das Parken in zweiter Reihe wird nach dem Umbau aus Platzgründen nicht mehr möglich sein. Insgesamt fallen 21 Parkmöglichkeiten auf der Fahrbahn weg. Es werden aber neue Ladezonen in Abstimmung mit den Geschäften angelegt. Außerhalb der Geschäftszeiten darf dort geparkt werden. Auch einen Ladeverkehr für Autofahrer wird es zwischen Kopernikusstraße und Karolinger Straße geben. Der wird über Parkscheine geregelt. Wer dort eine Stunde parken will, zahlt 1,50 Euro. In Höhe des Möbelhauses Schaffrath werden sieben neue Parkplätze geschaffen.

Walter Schmidt regt an, die Haltstelle Suitbertusstraße parallel zum Straßenumbau barrierefrei zu gestalten.

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