Zug zum Burgplatz verläuft friedlich – vier „Anti-Deutsche“ werden in Gewahrsam genommen.

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Weit mehr als die angekündigten 2000 bis 3000 Menschen demonstrierten friedlich in der Innenstadt.

Weit mehr als die angekündigten 2000 bis 3000 Menschen demonstrierten friedlich in der Innenstadt.

Stefan Arend

Weit mehr als die angekündigten 2000 bis 3000 Menschen demonstrierten friedlich in der Innenstadt.

Düsseldorf. Weit mehr Teilnehmer als erwartet sind am Samstag zur Groß-Demo der palästinensischen Gemeinde in Düsseldorf gekommen. Die Veranstalter hatten sich auf 2000 bis 3000 Demonstranten eingestellt - doch es waren schließlich rund 4000 Menschen, die sich um 12 Uhr an der Friedrich-Ebert-Straße versammelten, um gegen den Militäreinsatz Israels im Gaza-Streifen zu protestieren.

Die Polizei war mit 500 Beamten im Einsatz, um den Demonstrationszug auf dem Weg über die Kö und Heinrich-Heine-Allee zum Burgplatz abzusichern. "Stoppt den Völkermord" und "Israel - Kindermörder" war auf einigen Transparenten zu lesen. Trotz des stark emotionalen Anlasses verlief die Veranstaltung ruhig. "Die Demonstrationsteilnehmer verhielten sich ausgesprochen diszipliniert und trugen damit ganz erheblich zu einem friedlichen Verlauf der Versammlung bei", sagt Einsatzleiter Dieter Höhbusch. Allerdings nahm die Polizei vier so genannte "Anti-Deutsche" - linksradikale Aktivisten - in Gewahrsam, die an der Berliner Allee versuchten, die Demonstranten zu provozieren. Sie widersetzten sich einem Platzverweis und mussten deshalb bis zum Ende der Versammlung auf der Wache bleiben.

Dank detaillierter Planung zusammen mit der Rheinbahn und des kooperativen Verhaltens der Organisatoren kam es laut Polizei nicht zu erheblichen Störungen des Verkehrs.

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