Feuerwehr und Polizei warnen vor der gefährlichen Strömung im Rhein.

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Die Rettungskräfte suchten fieberhaft nach dem Mann im Rhein - nach seiner Rettung verstarb er im Krankenhaus.

Die Rettungskräfte suchten fieberhaft nach dem Mann im Rhein - nach seiner Rettung verstarb er im Krankenhaus.

Gerhard Berger

Die Rettungskräfte suchten fieberhaft nach dem Mann im Rhein - nach seiner Rettung verstarb er im Krankenhaus.

Düsseldorf. Ein 30-jähriger Schwimmer, der am Donnerstag von der Feuerwehr aus dem Rhein gerettet wurde, ist in der Nacht zu Freitag gestorben. Das teilte die Feuerwehr jetzt mit. Der Mann hatte sich am späten Donnerstagnachmittag im Rhein offenbar abkühlen wollen und war von der Strömung mitgerissen worden.

Passanten alarmierten am Donnerstag die Feuerwehr, weil sie eine Person im Rhein in Höhe der Oberkasseler entdeckt hatten. Rettungskräfte auf Booten und aus dem Hubschrauber heraus suchten den Rhein zwischen Theodor-Heuss- und Oberkasseler Brücke ab. Im Einsatz waren neben den Feuerwachen Hüttenstraße und Oberkassel die Taucherstaffel der Feuerwehr Düsseldorf, die beiden Boote der Löschbootstation der Feuerwehr, das Rettungsboot der Löschgruppe Wittlaer, ein Rettungsboot des DRK sowie ein Rettungsboot und die Strömungsretter der DLRG. Feuerwehrtaucher suchten das Wasser ab und fanden nach 15 Minuten eine männliche Person und brachten sie an Land.

Der schwerverletzte Mann wurde in die Universitätsklinik Düsseldorf gebracht, in der er Stunden später starb. Die Angehörigen des 30-Jährigen werden von Seelsorgern betreut.

Auch geübte Schwimmer sind im Rhein gefährdet

Feuerwehr und Polizei warnen immer wieder vor der starken Strömung des Rheins. Der Sog, der entsteht, wenn Schiffe vorbeifahren, könnten nicht einmal geübte Schwimmer bewältigen. Im vergangenen Juli war ein 20 Jahre alter Mann im Rhein gestorben. Er ertrank am Rand der Kirmes vor den Augen seiner Eltern und Geschwister.

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