Der „Düsseldorfer Aufklärungsdienst“ (DA) hatte die Aktion am Gründonnerstag organisiert.

„Gottlos glücklich“: Damit forderte der „Düsseldorfer Aufklärungsdienst“ am Gründonnerstag zum Kirchenaustritt auf.
„Gottlos glücklich“: Damit forderte der „Düsseldorfer Aufklärungsdienst“ am Gründonnerstag zum Kirchenaustritt auf.

„Gottlos glücklich“: Damit forderte der „Düsseldorfer Aufklärungsdienst“ am Gründonnerstag zum Kirchenaustritt auf.

Sergej Lepke

„Gottlos glücklich“: Damit forderte der „Düsseldorfer Aufklärungsdienst“ am Gründonnerstag zum Kirchenaustritt auf.

Düsseldorf. Für die einen ist Ostern, für die anderen Hasenfest. Die Aktivisten des „Düsseldorfer Aufklärungsdienstes“ (DA) gehören zur letztgenannten Fraktion – die Atheisten hatten die Düsseldorfer für den Gründonnerstag zum kollektiven Kirchenaustritt vor das Amtsgericht gebeten. „Hoppel dich frei!“ nennen die Kirchenkritiker ihre Aktion.

34 Menschen haben am Donnerstag nach Angaben von Gerichtssprecher Mihael Pohar ihre Erklärung zum Kirchenaustritt abgegeben. Laut DA wurden 21 von ihnen durch die Aktion inspiriert.

Max Schumacher (20) gehört dazu. „Ich will mit meinen Steuern nicht die Institution Kirche unterstützen“, sagt der Student. Er habe schon lange den Entschluss gehabt, die römisch-katholische Kirche zu verlassen, sich aber erst durch die DA-Aktion dazu aufgerafft. Die Atheisten jubeln, als der Nicht-mehr-Christ Schumacher das Amtsgericht verlässt – die 30 Euro Verwaltungsgebühr bekommt er erstattet, die Schulterklopfer gibt es gratis dazu.

Wobei sich die Aktivisten mit ihrem Aufruf nicht nur Freunde gemacht haben. „Einige von uns werden massiv bedroht“, sagt Eva Creutz vom DA. Auch mit ihrem gemieteten Laden an der Friedrichstraße gibt es Ärger. Nach einer Drohung des Vermieters musste der Spruch „Gottlos glücklich“ vom Fenster verschwinden. ost

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