Der Mann überlebt schwerstverletzt. Die Polizei schließt derzeit ein Fremdverschulden aus.

Einsatzwagen der Feuerwehr stehen vor der U-Bahnstation. Der Zug musste zur Rettung des Mannes angehoben werden.
Einsatzwagen der Feuerwehr stehen vor der U-Bahnstation. Der Zug musste zur Rettung des Mannes angehoben werden.

Einsatzwagen der Feuerwehr stehen vor der U-Bahnstation. Der Zug musste zur Rettung des Mannes angehoben werden.

Feuerwehr

Einsatzwagen der Feuerwehr stehen vor der U-Bahnstation. Der Zug musste zur Rettung des Mannes angehoben werden.

Düsseldorf. Es ist die Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 3.40 Uhr fährt ein 45-jähriger Rheinbahner seinen Stadtbahnzug in den U-Bahnhof Steinstraße/Königsallee, als er plötzlich einen Mann im Gleisbett liegen sieht. Der Fahrer der Linie U 74 in Richtung Hauptbahnhof leitet sofort eine Notbremsung ein. Doch die U-Bahn überrollt den Mann.

Die Feuerwehr rast mit dem Löschzug der Wache an der Hüttenstraße und mehreren Rettungswagen zur Steinstraße. Das Unfallopfer, ein 21 Jahre alter Mann aus Erkrath, liegt eingeklemmt unter dem ersten Wagen des Zuges. Die Einsatzkräfte müssen die Bahn mit Hydraulikhebern anheben, um an den Schwerverletzten zu kommen.

Der Mann saß kurz vor dem Unfall noch auf einer Bank

Während der Bergung leiten Notarzt und Rettungskräfte schon die Behandlung ein. Nachdem der junge Mann befreit ist, bringen ihn die Retter in die Uni-Klinik. Der geschockte Straßenbahn-Fahrer wird von einem Notfall-Seelsorger betreut.

Die Polizei geht nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht davon aus, dass der 21-Jährige etwa ins Gleisbett gestoßen wurde. „Nach den bisherigen Erkenntnissen kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden“, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Zum Unfallzeitpunkt sei der Bahnsteig an Gleis 2 im zweiten Untergeschoss fast leer gewesen. Laut der Zeugenaussage eines 23-Jährigen war das Unfallopfer alleine und saß, kurz bevor die Bahn kam, noch auf einer Bank auf dem Bahnsteig. Die Ermittlungen dauern an.

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