ART-Dauerläufer Nikki Johnstone kann nach 2012, 2013 und 2016 zum vierten Mal siegen.

Rath
ART-Läufer Nikki Johnstone (579) übernahm im Vorjahr beim Erftlauf in Neuss schon beim Start die Spitze.

ART-Läufer Nikki Johnstone (579) übernahm im Vorjahr beim Erftlauf in Neuss schon beim Start die Spitze.

Franke

ART-Läufer Nikki Johnstone (579) übernahm im Vorjahr beim Erftlauf in Neuss schon beim Start die Spitze.

Zum 45. Neusser Erftlauf am heutigen Samstag haben sich zum Erstaunen vieler Experten doch wieder 820 Läufer angemeldet, darunter über 200 aus Düsseldorf. Dabei schien das traditionsreiche Event dem Untergang geweiht.

Vor drei Jahren irrte nämlich das gesamte Feld der Novesia-Runde mit 300 Läufern (darunter sehr viele Kinder) statt über fünf Kilometer mindestens zehn Kilometer weit durch den Neusser Süden. Im Jahr darauf stimmten die Startnummern nicht mit den Eingaben in den zentralen Computer überein. Hätte DEG- und Fortuna-Stadionsprecher André Scheidt nicht beherzt eingegriffen, hätte es für die besten Läufer nicht einmal eine Siegerehrung gegeben, womit Scheidt den Erftlauf wahrscheinlich nach über 40 Jahren vor dem Untergang rettete.

Im Vorjahr hatten die Veranstalter von der DJK Novesia dann ihre Quittung bekommen: Kaum 450 statt der üblichen 1000 Läufer standen nur noch an der Startlinie. Um so erstaunlicher ist es, dass es nun wieder mehr als 800 sind, die sich auf den Weg in Reuschenberg durch die Erftauen machen wollen. Darunter im Hauptlauf über 15 Kilometer natürlich auch der Sieger von 2012, 2014 und 2016: der ART-Dauerläufer Nikki Johnstone.

Nicht in der Meldeliste steht bisher allerdings Maximilian Thorwirth (SFD 75), der 2015 gewonnen hatte. Der SFD 75 ist mit einem Großaufgebot in Neuss dabei (u.a. der mehrmalige Sieger Alexander Goßmann). Die SFD-Läufer durften am vergangenen Sonntag beim Martinslauf am Unterbacher See nicht starten, weil sie in der Organisation als bewährte Helfer nicht abkömmlich waren. B.F.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer