Goetz-Ulf Jungmichel, Direktor der boot, kündigt viele Neuheiten und Bootspremieren für die weltweit größte Messe an.

Düsseldorf-Stockum. Mit mehr als 1800 Booten und Yachten ist die boot Düsseldorf die weltweit größte Präsentation für Boote. Und auch in diesem Jahr ist die Angebotspalette weiter gewachsen: 1800 Aussteller (50 mehr als im Vorjahr) aus 60 Ländern präsentieren alle Freizeitformen, die im, auf oder am Wasser stattfinden.

Neben Boot- und Yachtenliebhabern kommen auch Tauchsportler, Surfer, Wakeboarder und Angler in 17 Messehallen voll auf ihre Kosten. Goetz-Ulf Jungmichel, Direktor der boot, ist stolz, dass seine Messe so erfolgreich ist und sogar immer weiter wächst. „Die boot erweist sich in schwierigen Zeiten als erste Wahl für die Branche. Zahlreiche Aussteller haben ihre Präsentationsflächen erweitert.“ Und er verspricht: „Es gibt viele Neuheiten und Bootspremieren.“

Die internationale Boot- und Wassersportwirtschaft durchlaufe aktuell eine schwierige Phase: „Erfreulicherweise konzentriert die Branche ihre Aktivitäten auf die boot.“ Ein Grund dafür sei wohl auch der Standort Düsseldorf, der im Zentrum eines starken Marktes liege und jährlich 50 000 kaufkräftige Auslandsbesucher aus aller Welt anziehe. „Und wir unternehmen große Anstrengungen, die Messe für unsere Besucher mit neuen Themen und Angeboten attraktiv zu gestalten und den Service zu optimieren. „Die neun Messe-tage, die nun vor uns liegen, sind der Lohn für 356 Tage harter Vorbereitung“, sagt er.

„Die neun Messetage, die vor uns liegen, sind der Lohn für 356 Tage harter Vorbereitung.“
Goetz-Ulf Jungmichel, verantwortlich für die boot

Purer Nervenkitzel und besonders spannend seien jedes Jahr die letzten Wochen vor Messebeginn: „Wir haben dann einen großen Druck, denn der Messebeginn lässt sich ja nicht verschieben.“ Ein hohes Kreativpotenzial sei das Maß aller Dinge und auch immer Chefsache, fügt er hinzu und gibt ein Beispiel: „In diesem Jahr sollte der Schubverband mit den sieben riesigen Luxusjachten eigentlich durch Amsterdam transportiert werden.“ Doch der Wasserweg durch die Kanäle scheiterte an einer defekten Brücke: „So musste der ganze Schubverband wieder raus auf die Nordsee und einen Umweg fahren.“

Nach vier Tagen erreichte die Armada die Stadt

Nach vier Tagen erreichte die beeindruckende Armada schließlich die Landeshauptstadt: „Das waren aufregende Tage für uns, denn wenn sie noch später gekommen wären, hätte das die ganze Messelogistik herausgefordert.“ mase

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