Polizei schritt nach Angriff von Rechten auf Antifaschisten ein. Verkehrschaos blieb aus.

Kundgebungen
Direkt beim Polizeipräsidium am Jürgensplatz schirmten Einsatzkräfte die Teilnehmer der Kundgebungen voneinander ab.

Direkt beim Polizeipräsidium am Jürgensplatz schirmten Einsatzkräfte die Teilnehmer der Kundgebungen voneinander ab.

D. Young

Direkt beim Polizeipräsidium am Jürgensplatz schirmten Einsatzkräfte die Teilnehmer der Kundgebungen voneinander ab.

Düsseldorf. Bei einer Demonstration der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ versammelten sich am Samstag rund 350 Teilnehmer.

Der Anlass war eine Kundgebung der Partei „Die Rechte“ vor dem Innenministerium. Unter dem Motto „Keinen Meter den Nazis“ zogen die Antifa-Leute von der Friedrich-Ebert-Straße zum Johannes-Rau-Platz.

Am Fürstenwall/ Ecke Jürgensplatz trafen nach Angaben der Polizei einige Teilnehmer der Demonstration auf Teilnehmer der Kundgebung der Partei „Die Rechte“. Etwa 100 Rechte kamen dort mit zwei Bussen an.

Einige von ihnen versuchten, die Teilnehmer der Gegendemo anzugreifen. Die Polizei konnte beide Seiten voneinander trennen. Dabei wurden Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt. Die Beamten sprachen insgesamt 21 Platzverweise aus und nahmen 14 Personen wegen Landfriedensbruch und eine weitere wegen Körperverletzung und Widerstands fest.

Der Verkehr wurde durch die Demonstrationen nur in geringem Maße beeinträchtigt. Entlang der Demonstrationsroute musste die Polizei querende Straßen immer nur kurzzeitig sperren. Betroffen war vor allem die Graf-Adolf-Straße, auf der der Zug für eine Zwischenkundgebung stoppte.

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