Regionalliaga: Nach dem guten Saisonstart mit zwei Siegen wollen die Bergischen Panther bei Aufstiegsfavorit OSC Rheinhausen nachlegen.

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Tim Heubel (l.) und seine Teamkameraden wollen auch in Rheinhausen auf der Siegerstraße bleiben.

Tim Heubel (l.) und seine Teamkameraden wollen auch in Rheinhausen auf der Siegerstraße bleiben.

Jürgen Venn

Tim Heubel (l.) und seine Teamkameraden wollen auch in Rheinhausen auf der Siegerstraße bleiben.

Rhein.-Berg. Kreis. "Wir wollen uns den einen verlorenen Punkt aus der Vorwoche unbedingt wieder holen", erklärt Trainer Norbert Bothe. Der Ärger über das Unentschieden aus der Heimpartie gegen Schalksmühle ist beim Handball-Regionalligisten Bergisch Panther noch nicht verflogen, für die Auswärtsaufgabe beim Aufstiegskandidaten OSC Rheinhausen (So. 16 Uhr) haben sich die Bothe-Schützlinge einiges vorgenommen.

Zwar stehen die Panther mit drei Punkten aus den ersten beiden Begegnungen glänzend dar, doch zum Ausruhen bleibt überhaupt keine Zeit. "Die Liga ist derart ausgeglichen, da ist jede Partie ein kleines Endspiel und wir dürfen uns einfach keine Auszeit genehmigen", fordert der Übungsleiter.

Am vergangenen Wochenende machten die Duisburger mit dem 27:25-Sieg im Spitzenspiel gegen Wermelskirchen nachhaltig auf sich aufmerksam. Mit dem ehemaligen Nationalspieler Mirko Bernau wurde eine ganz erfahrene Kraft für den rechten Rückraum geholt, zusammen mit Tim Gentges und Andre Loschinski bildet das Trio das Prunkstück des letzt jährigen Tabellenvierten. In Rheinhausen herrscht eine regelrechte Aufbruchstimmung, nicht selten mehr als 1000 Zuschauer feuern die Mannschaft frenetisch an.

"Wir müssen den Kampf von Anfang an annehmen und voll dagegen halten. Wir befinden uns sicherlich in der Rolle des krassen Außenseiters, doch wenn bei uns alles stimmt ist auch eine Überraschung möglich", meint Bothe.

Sorgen macht im Moment die eigene Verfassung, denn einige Spieler plagen sich mit Verletzungen herum. Fabrice Voigt und Markus Neukirchen sind angeschlagen, Manuel Daun wird wegen Urlaub sogar ganz fehlen und hinterlässt vor allem in der Abwehr eine klaffende Lücke. Allrounder Sebastian Ament wird am Kreis als Daun-Vertretung zum Einsatz kommen. "Ich bin mal gespannt, wie sich meine Mannschaft präsentieren wird. Ich bin mir aber sicher, dass wir eine gute Schlacht schlagen werden", ist Bothe überzeugt.

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