41446781004_9999.jpg

Sarx, Barbara

Burscheid. 20 Jahre war das ehemalige Übergangswohnheim der Stadt Leverkusen im Luisental den Burscheidern ein Dorn im Auge. So lange steht die Immobilie leer und vergammelt. Zum Jahreswechsel hat die Stadt Leverkusen den Schandfleck dem Leverkusener Abfallbetrieb Avea überlassen und der ist seit der vergangenen Woche mit den Vorbereitungen für den lang ersehnten Abriss beschäftigt.

„Derzeit sind wir dabei zu entkernen“, sagt Avea-Sprecher Claus-Dieter Steinmetz. In den ersten Aprilwochen soll dann der Außenabriss beginnen. Die Avea kann das teure Vorhaben schultern, da sie über eine 50-prozentige Beteiligung an einem baden-württembergischen Abriss- und Entsorgungsunternehmen verfügt. Wie genau die Avea das Gelände anschließend nutzen wird, ist laut Steinmetz noch nicht geklärt. Erste Überlegungen galten einer Vertriebsstelle für Holzprodukte wie Kaminholz oder Holzpellets.

Das Wohnheim war 1970 von der Firma Goetze als Mitarbeiterunterkunft gebaut worden. 1988 wurde das Gebäude dann für umgerechnet knapp eine Million Euro an die Stadt Leverkusen verkauft, die es aber nur vier Jahre als Übergangswohnheim für Asylbewerber nutzte. er

Leserkommentare (2)


() Registrierte Nutzer