Burscheider Unternehmer und weitere aus der Umgebung treffen sich regelmäßig in der Frühe zum Austausch. Und das lohnt sich. In der vergangenen Woche feierte die Gruppe ihr achtjähriges Bestehen.

Burscheider Unternehmer und weitere aus der Umgebung treffen sich regelmäßig in der Frühe zum Austausch. Und das lohnt sich. In der vergangenen Woche feierte die Gruppe ihr achtjähriges Bestehen.
Die Unternehmer treffen sich regelmäßig in Burscheid zum Austausch.

Die Unternehmer treffen sich regelmäßig in Burscheid zum Austausch.

Ralf Paarmann

Die Unternehmer treffen sich regelmäßig in Burscheid zum Austausch.

Burscheid.Wenn sich dienstags um 6.45 Uhr viele Menschen im Bett noch einmal gemütlich umdrehen, ist eine Gruppe von Unternehmern aus Burscheid und Umgebung bereits mit Umsatz und Marketing beschäftigt.

Und das ist durchaus lohnenswert, wie die Zahlen belegen. Das Unternehmernetzwerk mit dem Namen Altenberger Dom, das seit 2009 existiert und vergangene Woche achtjähriges Bestehen feierte, wird in diesem Jahr für seine Mitglieder erneut einen zusätzlichen Umsatz von knapp zwei Millionen Euro erwirtschaften.

Das Burscheider Gruppe ist lokal ausgerichtet, hat aber internationalen Charakter. Als Teil des Netzwerks BNI (Business Network International) treffen sich die aktuell 23 Unternehmer jeden Dienstag um 6.45 Uhr im Hotel Restaurant Zur Heide in Hilgen zum Business-Frühstück. Insgesamt gibt es in Deutschland über 350 solcher lokalen Gruppen, weltweit sind es sogar mehr als 7800 in 71 Ländern.

„Die Empfehlungen, die meine Kollegen mir hier geben, sorgen für einen Großteil meines monatlichen Umsatzes.“

Frank Wendler Unternehmer

Das Ungewöhnliche an diesem Netzwerk ist, dass die Mitglieder aus den unterschiedlichsten Branchen und Gewerken kommen. „Vom Architekten über den Autohändler, die Werbeagentur, den Finanzberater bis hin zum Elektriker und Zimmermann ist bei uns alles vertreten“, berichtet Christian Plück von der ZimmerWerk Holzbau GmbH, der als gewählter Direktor durch die wöchentliche Veranstaltung führt.

Dass der Netzwerkgedanke auch unter völlig verschiedenen Berufsgruppen funktioniert, bestätigt der Burscheider Frank Wendler, der mit der Solut AG schon bei der Gründung des Netzwerks dabei war: „Die Empfehlungen, die meine Kollegen mir hier geben, sorgen mittlerweile für einen Großteil meines monatlichen Umsatzes.“ Wendler spricht von einer Erfolgsquote von etwa 80 Prozent, die aus einer Empfehlung ein Geschäft werden lassen.

„Das liegt an der guten Vorbereitung einer Empfehlung, am engen Kontakt und dem gegenseitigen Vertrauen unserer Mitglieder“, erklärt Christian Plück, den Besuchern, die zur Geburtstagsveranstaltung erschienen waren, das Erfolgsmodell.

Besucher sind generell bei den Netzwerktreffen erwünscht. Mitglied werden kann dagegen aber nicht jeder, denn es gibt eine Branchenexklusivität. Ist ein Gewerk in der Gruppe bereits vorhanden, wird kein direkter Mitbewerber aufgenommen (siehe Kasten).

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