Stadt warnt: Radweg ist nicht fertig. Doch viele nutzen das Provisorium schon.

Balkantrasse
Bislang noch ein Provisorium: Der Panorama-Radweg zwischen Kuckenberg und Leverkusen. Trotzdem wird der Weg genutzt.

Bislang noch ein Provisorium: Der Panorama-Radweg zwischen Kuckenberg und Leverkusen. Trotzdem wird der Weg genutzt.

Nicole Haase

Bislang noch ein Provisorium: Der Panorama-Radweg zwischen Kuckenberg und Leverkusen. Trotzdem wird der Weg genutzt.

Burscheid. Die Stadt fordert die Bürger auf, den noch nicht fertiggestellten Teil des Panorama-Radwegs zwischen Kuckenberg und der Stadtgrenze Leverkusen noch nicht zu benutzen. Bei der im November aufgetragenen Asphaltdecke handele es sich erst um eine Tragschicht. Die abschließende Deckschicht werde erst im März/April dieses Jahres fertiggestellt.

„Wir haben festgestellt, dass dort viele Leute langfahren und auch gehen “, erklärt Stadtsprecherin Renate Bergfelder-Weiss. Zwar seien keine Schäden an dem Untergrund zu befürchten, vielmehr gehe es um die Sicherheit der Radfahrer selbst. „Die notwendigen Absturzsicherungen entlang des Radwegs in diesem Bereich müssen erst noch angebracht werden.“

Ein weiteres Problem sei, dass es in dem noch nicht fertigen Teil der Balkantrasse keine Verbindung zur Bundesstraße gebe. „Man kommt offiziell noch nicht auf die B 232. Viele schlagen somit den Weg über Privatgrundstücke ein. Das kann vielleicht zu Scherereien führen“, sagt Renate Bergfelder-Weiss.

Weil es in dem Abschnitt die Anknüpfungspunkte von der Trasse an das Straßen- und Fußwegenetz nicht gebe, könne eine Eröffnung des Teilabschnitts auch erst erfolgen, wenn auch die Radwegarbeiten auf dem Leverkusener Stadtgebiet abgeschlossen seinen und die Trasse damit offiziell weitergeführt werden könne.

Arbeiten in Leverkusen werden ab Montag fortgeführt

Dies soll genau am Himmelfahrtstag sein, dem 29. Mai dieses Jahres. Schon in der kommenden Woche würden die Arbeiten fortgesetzt, sagt Karl-Friedrich Weber, Vorsitzender des Fördervereins Balkantrasse. „Wir haben die Aufträge vergeben, wahrscheinlich werden die Arbeiten am Montag losgehen.“ Eine riesige Maschine werde den Schotter zerkleinern, um ihn dann als erste Schicht aufzubringen. Begonnen werde wahrscheinlich an der Stadtgrenze zu Burscheid.

Der Ausbau in Leverkusen kostet 1,9 Millionen Euro, 80 Prozent kommen vom Land, den Rest bezahlt der Förderverein über Spenden.

Lediglich starker Frost könne dem Zeitplan einen Strich durch die Rechnung machen. Anders herum werde weiterhin mildes Wetter allerdings nicht dazu führen, dass der Eröffnungstermin der 28 Kilometer langen und vier Meter breiten Strecke zwischen Opladen und Burscheid vorgezogen wird. „Es bleibt beim 29. Mai“, sagt Weber.

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