Überraschend hat der Verein erklärt, jetzt doch die geforderten 100000Euro aufbringen zu können.

„Für diese Summe sind wir stark genug“, sagt TGH-Vorsitzender Horst Buttkus.
„Für diese Summe sind wir stark genug“, sagt TGH-Vorsitzender Horst Buttkus.

„Für diese Summe sind wir stark genug“, sagt TGH-Vorsitzender Horst Buttkus.

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„Für diese Summe sind wir stark genug“, sagt TGH-Vorsitzender Horst Buttkus.

Burscheid. Die Sportvereine scheinen das Roulettespiel um den Zuschlag für einen Kunstrasenplatz meiden zu wollen: Einen Tag, nachdem der BV Burscheid seine "Förderinitiative Kunstrasen" gestartet hatte, ließ die TG Hilgen am Freitag verbreiten, sie sehe jetzt doch die Möglichkeit, "Eigenmittel in einer Größenordnung beizustellen, dass die Gesamtfinanzierung für den Hilgener Platz nach unserer Einschätzung gesichert ist".

Auf Nachfrage erklärte der Vorsitzende Horst Buttkus, im Verein hätten mittlerweile alle Abteilungen die Erkenntnis gewonnen, "dass der Kunstrasenplatz nicht nur für die Fußballer und die Jugend, sondern für den ganzen Verein wichtig ist". Zur Not werde man den Eigenanteil über Kredite finanzieren, "ob bei Banken oder Privatleuten, sei dahingestellt". Zunächst wolle sich der Verein aber auch bemühen, Gelder einzuwerben.

Aus dem Konjunkturpaket II stehen noch 500 000 Euro zur Verfügung, zwei Kunstrasenplätze würden aber schätzungsweise 800 000 Euro kosten. Bürgermeister Stefan Caplan hatte in Aussicht gestellt, den Eigenanteil pro Verein womöglich auf 100 000 Euro drücken zu können. "Für diese Summe sind wir stark genug", sagt Buttkus jetzt. Vor zwei Monaten hatten beide Vereine noch abgewunken. Dann aber wäre nur ein Platz finanzierbar gewesen.

Mitglieder müssen noch zustimmen

Die Zusage der TGH steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Mitglieder. "Aber alle bisherigen Zahlen sind Schätzungen. Erst wenn ein konkretes Angebot vorliegt, kann ich damit in die Jahreshauptversammlung gehen", sagt Buttkus. Zwar ist diese turnusgemäß erst für den Mai vorgesehen, "aber gegebenenfalls würde ich sie vorziehen". Der Rat entscheidet am 2. März über die Mittel aus dem Konjunkturpaket.

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