Der Bergische Abfallwirtschaftsverband übernimmt die Aufgabe ab dem 1. April.

Burscheid. Seit Ende 2009 ist Abfallexperte Karl-Heinz Schwibbe im Ruhestand. Die Stadt will die Gelegenheit nutzen und die Abfallwirtschaft auslagern. Rückwirkend für das ganze Jahr soll der Bergische Abfallwirtschaftsverband (Bav) ab April die Aufgabe übernehmen - wie schon für Engelskirchen, Hückeswagen und Reichshof.

Am Dienstag hat der Stadtrat einer entsprechenden Vereinbarung einstimmig zugestimmt. Denn die Gebührenkalkulation wird damit jährlich um etwa 12.000 Euro entlastet. Zudem berichten die anderen Kommunen von durchweg problemloser Zusammenarbeit mit dem Bav.

Bürgerkontakt über Internet und kostenlose Rufnummer

Der Verband mit Sitz in Engelskirchen übernimmt den kompletten städtischen Part. Dazu zählen zum Beispiel das Müllsammeln und der Mülltransport, das Leeren der öffentlichen Papierkörbe und das An- und Abmelden der Mülltonnen. Der Kontakt zum Bav ist über eine kostenfreie Telefonnummer und das Internet möglich.

Der Bav wird auch die Fälligkeitstermine für die Gebühren beibehalten. Nur beim 15. Februar dieses Jahres gibt es eine Verschiebung. An der Zusammenarbeit mit der Firma Remondis bei der Müllabfuhr und dem Wertstoffhof soll sich nichts ändern. Der Vertrag mit Remondis bleibt unverändert.

Die Vereinbarung zwischen Stadt und Bav kann erstmals zum Jahresende 2015 gekündigt werden. Bei grundlegenden Änderungen, die nicht vom Burscheider Beirat gebilligt sind, besteht aber ein außerordentliches Kündigungsrecht. Die Funktion des Beirates soll der Burscheider Umweltausschuss übernehmen.

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