Oberliga-Handballerinnen siegen erst gegen Witzhelden und dann gegen Wermelskirchen. Jörgens überragend.

Handball
Jennifer Jörgens spielte überragend gegen Witzhelden.

Jennifer Jörgens spielte überragend gegen Witzhelden.

Doro Siewert

Jennifer Jörgens spielte überragend gegen Witzhelden.

Hilgen. Einen tollen Saisonabschluss brachten die Oberliga-Handballerinnen der Bergischen Panther zustande. Gestern Nachmittag feierte die Mannschaft von Trainer Denis Jörgens nach Platz zwei in der Meisterschaft auch noch den Gewinn des Kreispokaltitels.

Im Endspiel setzten sich die Panther-Frauen gegen den Nachbarn HC Wermelskirchen mit 29:27 (20:12) durch, nachdem das Team am Tag zuvor sich am TV Witzhelden mit 26:22 für die Final-Niederlage aus dem Vorjahr revanchierte.

Der Vorsprung variierte zwischen sechs und acht Treffern

Gegen den Klassen tieferen Herausforderer taten sich die Gastgeberinnen bis zum 7:6 (11.) schwer, danach spielte nur noch die Jörgens-Truppe. Mit fünf Treffern in Serie brachte der Favorit ein großes Polster zwischen sich und den Kontrahenten. Der Vorsprung variierte in der Folgezeit zwischen sechs und acht Treffern.

Neun Minuten vor dem Abpfiff standen die Panther beim 28:21-Zwischenstand schon vorzeitig als Kreispokalsieger fest. In den letzten Minuten, auch durch einige Wechsel geschuldet, kamen die Wermelskirchener Frauen zu einer erheblichen Ergebniskosmetik.

Panther: Ruhl, Dietl; Boll (10/8), Jörgens (7), Mücke (4), van Nooy (3), P. Schmitz (2), Rudberg, Pfeiffer, A. Schmitz (je 1), Röhrig, Scigala, Sahbaz.

Revanche für die Niederlage im Jahr zuvor

In der Vorschlussrunde war den Pantherinnen die Revanche gegen den Nachbarn TV Witzhelden gelungen. Nach der deutlichen Final-Niederlage aus dem Vorjahr machten es die Gastgeberinnen diesmal besser und setzten sich am Ende verdient mit 26:22 (10:8) durch.

Allerdings war es bei weitem kein Fingerzeig für die kommende Saison, wenn die beiden Mannschaften auch erstmals in der Meisterschaft aufeinandertreffen werden. In beiden Teams fehlten einige Spielerinnen, vor allem beim TVW standen in Elli Garcia, Jessica Hantusch, Ines Heimann und Jessica Remmel absolute Leistungsträgerinnen nicht zur Verfügung.

„Ich sehe die Phase direkt nach der Pause als entscheidend für uns an. Da haben wir mit unserem Tempospiel für den Unterschied gesorgt“, meinte Denis Jörgens. Nach dem 10:8-Pausenvorsprung zog das Panther-Team innerhalb weniger Minuten auf 16:9 davon. „Da musste man schon große Sorge haben. Doch letztlich kann ich mich auf meine Mannschaft verlassen, die einmal mehr tolle Kämpferqualitäten an den Tag gelegt hat“, sagte TVW-Trainer Sascha Pauly. Beim 17:16 (48.) hatten die Witzheldener Frauen sogar wieder bis auf einen Treffer herangekämpft. Der überragenden Jennifer Jörgens war es zu verdanken, dass die Panther letztlich noch einmal den Kopf aus der Schlinge zogen. Mit zwei Tempogegenstoß-Treffern sorgte Jörgens für klare Verhältnisse.

Panther: Ruhl, Dietl (n.e.); Jörgens (11), Rudberg, van Nooy (beide 4), Mücke (2), Boll (2/1), A. Schmitz, Ern, Pfeiffer (alle 1), Röhrig, P. Schmitz, Sahbaz, Scigala. TVW: Böllstorf; Lubberich (6), Frielingsdorf, Windmann (beide 4), Sandra Pauly (3), Shiona Pauly (3/2), Körner (2), Schmidt, Thilker, Rann.

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