An der Altenberger Straße soll in Verbindung mit der Caritas auch eine Begegnungsstätte entstehen.

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Eine optimale Nähe hätte die geplante Caritas-Einrichtung auf dem umrissenen Firmengelände zum benachbarten katholischen Kindergarten und der St.-Laurentius-Kirche samt Pfarrheim vis-à-vis.

Eine optimale Nähe hätte die geplante Caritas-Einrichtung auf dem umrissenen Firmengelände zum benachbarten katholischen Kindergarten und der St.-Laurentius-Kirche samt Pfarrheim vis-à-vis.

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Eine optimale Nähe hätte die geplante Caritas-Einrichtung auf dem umrissenen Firmengelände zum benachbarten katholischen Kindergarten und der St.-Laurentius-Kirche samt Pfarrheim vis-à-vis.

Burscheid. Immer mehr Investoren reagieren auf den demografischen Wandel und die geänderten Bedürfnisse für ein Leben im Alter. Nach Mittelstraße und Luisenstraße soll auch an der Altenberger Straße ein Seniorenwohnprojekt entstehen - auf dem Gelände der ehemaligen Firma Exakt-Druck.

Seit einem Jahr stehen die Firmenräume zwischen Straße und Friedhof leer. Schon gut anderthalb Jahre ist aber Eigentümerin Angelika Rahm mit der möglichen künftigen Nutzung des Geländes befasst. Sie sei froh, dass die Überlegungen schon so weit gediehen seien. "Damit hatte ich nicht gerechnet."

Katholische Gemeinde und Rathaus sind informiert

Seitens der Caritas gibt es bereits eine Absichtserklärung, sich zu beteiligen. Denn der Ort ist denkbar günstig: Der katholische Kindergarten "Arche Noah" ist unmittelbarer Nachbar, die St.-Laurentius-Kirche samt Pfarrheim liegt auf der anderen Straßenseite. Die Gemeinde bis hin zum leitenden Pfarrer Johannes Börsch ist informiert. Auch im Rathaus wurden die Pläne schon vorgestellt.

"Mir ist sehr daran gelegen, ein Projekt zu erstellen, bei dem viel Gemeinschaft von Jung und Alt entsteht", sagt Angelika Rahm. Auf dem knapp 2000 Quadratmeter großen Gelände sollen sowohl Wohngemeinschaften als auch seniorengerechte Wohnungen entstehen. Ebenfalls in die Planungen einbezogen sind eine Tagespflege und eine Begegnungs- und Beratungsstätte. "Zu der genauen Aufteilung kann ich aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts sagen", verweist Rahm auf noch ausstehende Abstimmungen mit der Caritas.

Das Wohnhaus vor dem Gelände soll in das Projekt integriert werden. Ein Gartenhof mit viel Freifläche ist ebenso vorgesehen wie eine direkte Öffnung des Grundstücks zum Kindergarten.

Noch offen ist die Frage der Finanzierung. "Derzeit bin ich noch in der Überlegung, ob ich selbst ganz oder zum Teil einsteige oder ob wir einen Investor suchen", sagt Rahm. Sie rechne aber mit der Entscheidung innerhalb des nächsten halben Jahres.

Dann könnte alles relativ schnell gehen. Denn nach Angaben des in die Vorplanungen einbezogenen Architekten Clemens von Dryander, der selbst in der Altenberger Straße wohnt, wäre keine Bebauungsplanänderung nötig: "Dort gibt es keinen B-Plan, sondern es handelt sich um einen unbeplanten Innenbereich. Das Projekt müsste sich nur einfügen."

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